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„Dressing the City und mein Kopf ist ein Hemd” in Köln

Kleidung als nonverbales Kommunikationsmittel neu definiert

Kleidung im urbanen Raum als nonverbales Kommunikationsmittel bei „Dressing the City und mein Kopf ist ein Hemd” in Köln (Foto: VG Bild-Kunst, Bonn, für Roland Kaiser)

Am 25. August 2011 am Ebertplatz und Umgebung um 17 Uhr bekommt das Verhältnis Kleidung und urbaner Raum eine neue Definition. Mit der aktuellen Produktion „Dressing the City und mein Kopf ist ein Hemd” realisieren die beiden Performance-Künstler Angie Hiesl und Roland Kaiser nun den zweiten Teil des mehrjährigen Projektzyklus' „Urban-City-Urban”. Waren es im letzten Jahr bei „Pick'n'Place” Regalsysteme und Alltagsgegenstände, mit denen gesellschaftliche Ordnungs- und Lebenssysteme ausgelotet wurden, stehen bei „Dresing the City und mein Kopf ist ein Hemd” das Verhältnis von Mensch, Kleidung und urbanem Raum im Mittelpunkt der performativ-bildnerischen Arbeit.

Kleidung ist unsere zweite Haut, die Membran zwischen Körper und Raum. Sie verbindet Innen- und Außenwelt und ist zugleich individuelles und öffentliches Statement. Sie ist nonverbales Kommunikationsmittel und liefert Signale, die in unmittelbarem Bezug zu unserer gesellschaftlichen Rolle stehen. Das Thema Kleidung in all seinen Zusammenhängen – seien sie sozial, kulturell, ästhetisch, historisch, religiös oder moralisch – führt ohne Umwege zu Hiesls und Kaisers originärer Ausdrucksform: der sinnlichen Provokation im öffentlichen Raum.

Mitten im Alltagsgeschehen – zehn TänzerInnen und PerformerInnen aus sieben Nationen agieren an zwei markanten Plätzen in Köln. Im Dialog mit den örtlichen Gegebenheiten, ihren Körpern und Hunderten von Kleidungsstücken jeglicher Art entstehen irritierende, abstrakt-bizarre Bilder. Im Spannungsfeld zwischen Fragilität und Vitalität verweben sich die AkteurInnen mit dem Ort und installieren sich in den urbanen Raum hinein. Körper, Stoff und Stadtarchitektur sind so nicht mehr klar voneinander zu trennen. Gewohnte Wahrnehmungsmuster greifen nicht mehr.

Die künstlerische Kraft dieser intimen Aktions-Installation liegt in der Be- und Ent-Grenzung des Körperlichen, in der spielerischen Ver-Rückung der Realität. Ein transparentes „Sich-Verstricken“ von Mensch, Architektur und Alltag.

„Urban-City-Urban” besteht aus Projekt-Modulen mit verschiedenen künstlerischen Arbeitsansätzen: Inszenierte Projekte / Improvisierte Interventionen / Inszenierte Vorträge. Die Arbeiten sind interdisziplinär angelegt. Sie beschäftigen sich mit Stadtentwicklung, urbanem Strukturwandel und mit der Wirkung von Performativer / Installativer Kunst auf den öffentlichen Raum sowie deren wechselseitiger Beeinflussung.

Die AkteurInnen werden aus den Bereichen Tanz, Theater, Performance, Musik und Wissenschaft sowie aus anderen Berufs- und Lebensfeldern ausgewählt. Die Projekte finden outdoor als site-specific work im öffentlichen Raum statt.

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