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Sommer, Sonne, Regen – Tausende Fans feierten auf dem Summerjam

Vom 4. bis 6. Juli 2014 traf sich die Reggae-Szene am Fühlinger See in Köln

Summerjam 2014 (Foto:Schüller/Koeln-Magazin.de)

Am vergangenen Wochenende feierten wieder tausende Besucher aus aller Welt am Fühlinger See das 29. Summerjam-Festival. Unter dem Motto „Share Your Love“ sorgten Bands wie Seeed oder die Orsons für ausgelassenen Musikspaß.

Marteria – „Zungenkuss für alle!“

Bereits zum dritten Mal war Marteria auf dem Summerjam-Festival zu sehen und zu hören. Schon vor seinem Auftritt schwebte grüner Rauch über das Festivalgelände. Der Musiker ließ es sich nicht nehmen über den Zeltplatz zu laufen, um mit einigen Campern zu reden und deren Festival-Equipment genau unter die Lupe zu nehmen.

Von „OMG!“ bis „Welt der Wunder“ sang und tanzte er mit seinen Fans. Für „Lila Wolken“ gab sich auch Miss Platnum die Ehre, die zuvor selbst ihren Auftritt hatte. Marteria hatte aber noch jemanden im Gepäck – sein Alter Ego Marsimoto. Er gab vier Songs von seinem Album „Grüner Samt“ zum Besten.


(Foto: Schüller/ Koeln-Magazin.de)

Die Fans lagen Marteria nicht nur sprichwörtlich zu Füßen. Beim Song „Feuer“ setzten sich alle auf den Boden oder gingen in die Hocke, nur um nach dem Runterzählen – 6, 5, 4, 3… – aufzuspringen. Auch danach ging es heiß weiter: Nachdem die Fans mithilfe ihrer Feuerzeuge ein Lichtermeer erzeugt hatten, gab es anschließend „Zungenkuss für alle!“. Danach streifte sich Marteria sein T-Shirt ab und forderte die Festivalbesucher auf, es ihm gleichzutun. Zahlreiche Fans entkleideten sich und schwangen ihre T-Shirts wie ein Lasso über dem Kopf und warfen sie dann weg.

Seeed – „Fühlinger See is irgendwie geiler als Berlin.“

Nach einem sonnigen Freitag regnete es am Samstag teils heftig. Das tat der Laune der Festivalbesucher aber keinen Abbruch. Bewaffnet mit Regenponchos, regenabweisenden Eigenkreationen aus Mülltüten, Regenschirmen und Gummistiefeln wurde weiter ausgelassen getanzt und gesungen.


(Foto: Schüller/ Koeln-Magazin.de)

Gekleidet in Anzug und Krawatte konnten die „singenden Caballeros auf'm bombigen Beat“ – einfach Seeed am Samstagabend mit einer gelungen Bühnenperformance überzeugen. Sie sangen Songs wie „Dickes B“, „Schüttel deinen Speck“ und „Cherry Oh (2014)“. Aber auch die Soloprojekte von Peter Fox wurden für die Fans gemeinsam gespielt. Besonderes Highlight der Seeed-Show: Der „Harlem Shake“. Die Menschenmasse bewegte sich aufs  Stichwort „Do the Harlem Shake“ eher unkontrolliert mit Zappeln und Hüpfen. Die Tanzeinlage wurde von Seeed mit einem „Fühlinger See is irgendwie geiler als Berlin“ belohnt.

Party mit den Orsons und chillen mit Außenseiter Maxim

Energiegeladen wurde es dann noch mal am Sonntag – die vier quirligen Jungs von den Orsons stürmten die Green Stage. Vor der Bühne tanzten die Festivalbesucher und sangen kräftig Songs wie „Horst & Monika“ mit. Auch das Soloprojekt von Bartek „Apfelschnitzschneider“ wurde gespielt. Beim abschließenden „Schreiduell“ – Die Orsons gegen die Summerjam-Besucher – stand es zum Schluss 0:1 – zur Freude der Band.

 
(Foto: Schüller/ Koeln-Magazin.de)

Etwas sanftere Töne gab es dann im Anschluss von Maxim. Der selbst ernannte Außenseiter auf dem Reggae-Festival sang Songs wie „Haus aus Schrott“ oder „Meine Soldaten“. Er verließ aber nicht die Bühne, ohne zumindest einen Reggae-Song gespielt zu haben. Er verriet dem Publikum vorab, dass er seine ersten musikalischen Schritte in der Reggae-Szene unternahm.

Das Ende des Festival-Wochenendes wurde von den beiden Musikern Jimmy Cliff und Nneka eingeläutet. Höhepunkt und gleichzeitig das Ende des Festivals war dann das Abschiedsfeuerwerk.

Fernab von Headlinern und Bühnenshows

Bei den trüben Wetteraussichten wirkte der Summerjam-Basar in diesem Jahr besonders farbenfroh. Die Verkaufsstände boten neben Taschen, Kleidern, Merchandising-Artikeln und Accessoires auch Regenponchos an. Für den kleinen und großen Hunger gab es auf dem Festivalgelände kulinarische Spezialitäten aus aller Welt.

 
(Foto: Schüller/ Koeln-Magazin.de)

In den Sonnenstunden oder -minuten nutzten viele Festivalbesucher die Zeit, um in der Chill-Out-Area oder auf den Wiesen in der Nähe der Bühnen die Musik zu genießen. Nach dem Bühnenprogramm tanzten die Reggae-Fans im Dancehall-Zelt zu „Acoustic Session mit Randy Valentine“ oder zu „Supersonic Sound“.

Fazit der Redaktion von koeln-magazin.de:

Das Besondere am Summerjam sind seine Besucher – allesamt ganz außergewöhnliche Menschen. Und irgendwie bekommt man das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein. Zwar wird überall mal gestritten, aber die Liebe und der Spaß an der Musik vereint alle wieder miteinander.

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