Der Kölner Zoo ist wieder regulär für Gäste geöffnet. Zwischenzeitlich war der Zoo aufgrund von Befunden aviärer Influenza bei wenigen seiner Vögel durch die Behörden vorsorglich geschlossen worden.
Direkt ergriffene Schutzmaßnahmen gemäß des Notfallplans und eine enge Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt der Stadt Köln sorgten dafür, dass sich das ausdrücklich nur für Vögel gefährliche Virus nicht weiter ausbreiten konnte. Insgesamt sind aufgrund der umgehend eingeleiteten Vorkehrungen nur sechs tote Enten- und Hühnervögel zu beklagen.
Vorerst bleiben die Häuser, in denen Vögel gehalten werden, noch geschlossen Dazu zählen „Hippodom“, „Tropenhaus“, „Eulenkloster“ und „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“. Zudem sind die nicht-übernetzten Vogelanlagen vorübergehend nicht mit Tieren besetzt.
Im Kölner Zoo sind derzeit immer noch weit über 9.000 Tiere in über 500 Arten zu erleben – der Zoobesuch ist nahezu normal möglich. Das Aquarium, das Elefantenhaus, das Giraffenhaus, das Madagaskarhaus und das Urwaldhaus sind komplett geöffnet, ebenso wie die Spielplätze und der Zoo-Shop. Fast alle Fütterungen finden regulär statt.
Das Zoorestaurant ist bis einschließlich 1. März aufgrund von länger geplanten Reparaturarbeiten geschlossen. Die Imbissstände auf dem Zoogelände sind geöffnet.
„Wir sind sehr froh, dass durch Wildvögel von außen eingetragene Virus so schnell und effektiv beseitigt zu haben. Unser herzlicher Dank gilt allen unseren Beschäftigten, die die für diesen Fall vorliegenden Pläne konsequent und zügig umgesetzt haben“, so die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Eine Gefahr für Menschen bestand und besteht nicht.“
Der Zoo hat bis 29. Februar täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Ab 1. März gilt die Sommeröffnungszeit von 9 bis 18 Uhr.