Seit nunmehr zehn Jahren prägt das blau-weiße Palastzelt an der Kölner Zoobrücke die festliche Advents- und Weihnachtszeit in der rheinischen Domstadt. Mit Magie, Emotionen und unvergesslichen Momenten gastiert der Kölner Weihnachtscircus bis zum 4. Januar 2026 auf dem Deutzer Messeparkplatz. Allein im Vorjahr waren mehr als 95.000 Besucher:innen bei der 120-minütigen Vorstellung dabei. Die neue Jubiläums-Show ist wie ein Kunstwerk aufgebaut, in dem Akrobatik, Poesie, Choreografien und feiner Humor harmonisch ineinandergreifen.
Die „Macher hinter der Manege“, das Ehepaar Katja und Ilja Smitt, erklären ihre persönliche Zirkusformel zum runden Geburtstag.
Sie haben in Köln ein Zirkus-Zuhause gefunden. Wie ist der kölsche Kontakt?
Ilja Smitt: Sowohl geschäftlich als auch persönlich ist unser Kontakt zu den Kölnern sehr gut. Im letzten Jahr haben wir zum ersten Mal unsere neue Vision den Menschen gezeigt. Sie traf mitten ins Herz und stieß auf große Wertschätzung. Maßgeschneiderte Perfektion ist der Leitfaden des kreativen Teams hinter dem Kölner Weihnachtscircus. Es ist eine besondere Freude und Ehre, in Köln und Umgebung ein hochwertiges Kulturprodukt zu verwirklichen.
Ist der Kölner Weihnachtscircus also auf dem Weg zu einem Gesamtkunstwerk?
Katja Smitt: So kann man das schon sehen. Basierend auf unseren Erfahrungen und sich vertiefende Einsichten haben wir eine eigene Vision entwickelt, den damaligen „Zirkus“ umgewandelt in eine Erlebniswelt. Dabei ist nicht nur ein einzelner Künstler oder eine bestimmte Darbietung entscheidend, sondern nur gemeinsam wird unsere Show zum Erfolg.
Die Zirkus-Vision im Mittelpunkt: Was ist die spezielle Philosophie Ihres Erfolgs?
Ilja Smitt: Unsere Produktion ist eine filmische Gesamtinszenierung. Mit einem Ballett, mitreißender Musik, maßgeschneiderten Kostümen und Künstler:innen, die Können und Tricks in einer märchenhaften Choreografie zeigen.
Katja Smitt: Wir öffnen den Vorhang in eine andere Welt, die die Menschen nicht kannten und nicht wussten, dass sie sie vermissen. Unser Anspruch ist es, dass wir uns jedes Jahr selbst übertreffen.
Text/Foto: Ariane Günther