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Aktuelle Corona-Zahlen in Köln

60 Erkrankte in Köln, 2.434 Personen sind genesen

(Foto: pixabay)

Mit Stand von Freitag, 26. Juni 2020, 15.30 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.597. bestätigten Corona-Virus-Fall. 14 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon vier auf der Intensivstation. 2.434 Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Dem Gesundheitsamt wurde keine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 103 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 60 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.

In den letzten Tagen (17. bis 24. Juni 2020) gab es in Köln 40 Neuinfizierte. Der von der Bundeskanzlerin vorgegebene Inzidenz-Grenzwert für Köln wäre gemessen an der Einwohnerzahl von 1.085.664 Personen bei 542 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen erreicht.

Vom 25. Februar bis 24. Juni 2020 wurden insgesamt 129.989 Abstriche in den Kölner Laboren gemacht, davon fielen 3.190 Proben (2,45 Prozent) positiv aus.

Bio-Monitoring im Rahmen der Corona-Pandemie

Die Feuerwehr Köln führt in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln seit dem 1. April 2020 ein sogenanntes Bio-Monitoring für Risikogruppen durch. Vom 1. April bis 24. Juni 2020 wurden insgesamt 18.188 Tests, darunter Pflegerinnen und Pfleger in verschiedenen Einrichtungen, durchgeführt.

Zusätzlich werden aktuell die Mitarbeitenden der Kindertagesbetreuung im Stadtgebiet Köln sowie die Erzieherinnen und Erzieher der Offenen Ganztagsschulen getestet.

Aufgrund hoher Indexfallzahlen in fleischverarbeitenden Betrieben wird die Testung auf Sars-CoV-2 für alle Beschäftigten ausgeweitet. Das für die oben genannten Probandenkreise durchgeführte Bio-Monitoring wird daher auf die Beschäftigten der fleischverarbeitenden Betriebe im Stadtgebiet Köln erweitert.

In Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt und dem integrierten Einsatzabschnitt Risikogruppen wurden 53 fleischverarbeitende Betriebe im Stadtgebiet Köln mit Beschäftigtenzahlen zwischen drei und 185 Beschäftigten ermittelt.

Vorteil der zuvor beschriebenen Maßnahmen ist die schnellstmögliche Testung der größten fleischverarbeitenden Betriebe im Stadtgebiet Köln unter Konzentration der vorhandenen Ressourcen im Bio-Monitoring. Parallel hierzu erfolgt eine zentrale Testung der Beschäftigten der fleischverarbeitenden Betriebe (Beschäftigtenzahl <50) im Infektionsschutzzentrum am Neumarkt.

Übersicht des RKI über Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko

Zum Ferienbeginn macht die Stadt Köln noch einmal auf die geltende Corona-Einreise-Verordnung des Landes NRW aufmerksam: Unter diesem Link aufgeführte Staaten werden laut Robert-Koch-Institut (Stand 19. Juni 2020) aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen. Dazu gehören unter anderem Schweden, die Türkei und einzelne Bundesstaaten der USA.

Für Einreisende nach NRW, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, besteht die Verpflichtung, sich in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben.

Unter www.corona.koeln hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt und verlinkt auf weitere Informationsseiten. Dort werden täglich, auch am Wochenende, aktuelle Zahlen zu Indexfällen, Verstorbenen und aus der Quarantäne Entlassenen sowie Patienten im Krankenhaus veröffentlicht.

Unter https://www.coronawarn.app/de stehen Informationen zur neuen Corona-Warn-App zum Herunterladen bereit. Wer sie nutzt, trägt dazu bei, dass Infektionsketten noch schneller unterbrochen und eine Ausbreitung des Virus eingedämmt werden kann.

Das Bürgertelefon der Stadt Köln beantwortet allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus unter der Servicerufnummer 0221/221-33500. Es ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

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