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Aufgepasst: Taschendiebe unterwegs

Mit Beginn der Ferienzeit steigt das Risiko, Opfer von Taschendieben zu werden

Domplatte: Wo viele Touristen sind, da tummeln sich auch gern Taschendiebe

Mit einem groß angelegten Präventionseinsatz wird die Kölner Polizei gemeinsam mit der Bundespolizei in der gesamten Stadtregion am kommenden Donnerstag, 2.07.2009 auf die Gefahren durch Taschen- und Trickdiebe und deren Maschen hinweisen.

Die schönsten Wochen des Jahres stehen mit Beginn der Sommerferien für viele unmittelbar bevor. Kaum erwarten können es nicht nur die Schüler – auch die Taschendiebe haben ihre Koffer gepackt und begeben sich dorthin, wo das Geld Dritter lockt.

Jedes Jahr kommen cirka 4,5 Millionen Touristen aus aller Herren Länder nach Köln. Gedränge in den Wartehallen der Bahnhöfe und auf dem Flughafen, hektisches Treiben in Nähe der Sehenswürdigkeiten und bewundernde Blicke von Reisegruppen auf den Kölner Dom. All das zieht Taschendiebe an. Die Profidiebe nähern sich fast unbemerkt, greifen mit flinken Fingern zu und nehmen ihren Opfern die gesamte Urlaubskasse ab.

Neben ortsansässigen Taschendieben, denen die Sommerzeit neben der Weihnachtszeit ein gutes Geschäft verspricht, reist eine Vielzahl der Täter aus osteuropäischen Ländern, aber auch aus Nordafrika und Südamerika eigens an.

Das weiß auch die Polizei, die seit Jahren Hand in Hand mit der Bundespolizei zusammenarbeitet. Durch die gemeinsame Aktion soll erneut auf die Gefahren im Bereich Taschen- und Trickdiebstahl hingewiesen werden. Daher findet der Einsatz zu Beginn der Ferien auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs am 2. Juli 2009, in der Zeit zwischen 13.30 und 20.00 Uhr statt. An dem dort befindlichen Info-Mobil finden Interessierte kompetente Ansprechpartner und Informationsbroschüren, die helfen, die Tricks der Taschendiebe frühzeitig zu durchschauen und sich gegen Diebstahl wehren zu können.

Außerdem sollen Täter durch erhöhte Präsenz von uniformierten Kräften in der Kölner Innenstadt und einzelnen Stadtbezirken sowie in Leverkusen abgeschreckt und ihnen die Basis für ihre Machenschaften entzogen werden.

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