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Besserer Erste-Hilfe-Unterricht am Gymnasium Köln-Porz

Kooperatives Kölner Herzzentrum beidseits des Rheins spendet Reanimationspuppen an Porzer Stadtgymnasium

Trainingspuppen Übergabe

Freuen sich über Spende von acht Trainingspuppen: Chefärztin Ranka Marohl, Sponsorin Cornelia Wernze, Schulleiter Thomas Biegel, Chefarzt Marc Horlitz und Schulärztin Barbara Grüne (Foto: Krankenhaus Porz am Rhein)

Das Herz eines Menschen in einer Notsituation steht still und keiner weiß, was zu tun ist. Das kommt oft vor, muss aber nicht sein. Denn jeder, der für so eine Erste-Hilfe-Situation trainiert wurde, kann helfen. Und das Training sollte früh beginnen. Das Gymnasium in Köln-Porz kann jetzt seine Schüler für solche Wiederbelebungsmaßnahmen fit machen. Acht Übungspuppen hatte Prof. Marc Horlitz dabei, als er das Gymnasium besuchte. Der umtriebige Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Krankenhaus Porz am Rhein übergab die Trainingspuppen als Spende des Fördervereins des Kölner Herzzentrums an das Stadtgymnasium Porz.

Schulleiter Thomas Biegel freute sich über acht Trainingspuppen für seine Schule, an denen die Schüler künftig die Wiederbelebung üben können. Die Spende an den Förderverein kam von Cornelia Wernze, deren Mann, Unternehmer und Viktoria-Unterstützer Franz-Josef Wernze, im letzten Jahr im Krankenhaus Porz am Rhein am Herzen operiert wurde.

„Bei einem plötzlichen Herzstillstand zählt jede Sekunde. Man muss sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. Um die Ersthelfer-Bereitschaft nachhaltig zu stärken, ist es wichtig, gerade junge Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren“, erklärt Marc Horlitz. Er freue sich sehr über das Projekt, denn die regelmäßigen Übungen an den Trainingspuppen nehmen den Menschen die Hemmungen Erste Hilfe zu leisten. „Viele trauen sich eine Herzdruckmassage nicht zu und haben eher Angst davor, die Person zu verletzen“, so Horlitz weiter.

Damit die Schüler nicht erst im Rahmen des Erste-Hilfe-Kurses zur Führerscheinprüfung die lebensrettenden Techniken üben, nehmen künftig alle Schüler ab der siebten Klasse am Wiederbelebungsunterricht teil.

Geplant ist der Kurs mit zwei Unterrichtsstunden pro Schuljahr im Biologie- und Sportunterricht. Die Heranwachsenden erlernen medizinische Grundlagen und anschließend die Herzdruckmassage an Reanimationspuppen. In der Oberstufe kommen dann die Mund-zu-Mund-Beatmung und der Umgang mit einem automatischen Defibrillator hinzu.

Eine Lehrerschulung erfolgte bereits durch Ranka Marohl, Chefärztin der interdisziplinären Notfallambulanz des Krankenhaus Porz am Rhein. Unterstützt wird das Projekt durch die Schulärztin Barbara Grüne vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Köln.

Chefarzt Marc Horlitz erklärt die Herz-Reanimation

Chefarzt Marc Horlitz und Chefärztin Ranka Marohl erklären SchülerInnen des Stadtgymnasiums Porz die Herz-Reanimation (Foto: Krankenhaus Porz am Rhein)

 

Über Krankenhaus Porz am Rhein gGmbH: Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln

Das Krankenhaus Porz am Rhein ist ein erfolgreiches Akutkrankenhaus der Regelversorgung mit Schwerpunktaufgaben und überregionaler Spezialisierung. Das Krankenhaus verfügt über 420 Betten in zwölf Fachabteilungen: Anästhesiologie und Intensivmedizin, Allgemein-, Viszeral- u. Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie, Kardiologie, Nephrologie, Radiologie, Rheumatologie, Pädiatrie, Interdisziplinäre Notfallambulanz und HNO als Belegabteilung. Jährlich werden in der Klinik ca. 22.000 stationäre und 45.000 ambulante Patienten behandelt.

Weitere Informationen: www.khporz.de

 

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