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Wassernebel an Kölner Plätzen sorgt für Erfrischung

Abkühlung gegen die Sommerhitze: „Cooling Cologne“ ist gestartet

Das Projekt „Cooling Cologne“ ist Bestandteil der Kölner Klimaanpassungsstrategie (Foto: Hayit Medien/sf)

Die erste Aktion von „Cooling Cologne“ in diesem Jahr fand am Donnerstag, 25. Juni 2026, auf dem Rudolfplatz statt. Wie bereits in den Vorjahren wurden dort spezielle Wasserschläuche ausgelegt, um der sommerlichen Hitze entgegenzuwirken. Eine weitere Aktion findet am Freitag, 26. Juni 2026, von 13 bis 17 Uhr auf dem Rudolfplatz statt. „Cooling Cologne“ ist eine Initiative der Stadt Köln und der RheinEnergie.

William Wolfgramm, Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln, betont die Notwendigkeit des Projekts: „Durch den Klimawandel werden heiße Tage und auch Nächte, in denen die Temperatur nicht mehr unter 20 Grad Celsius sinkt, immer weiter zunehmen. Mit Cooling Cologne setzen wir gezielt eine Maßnahme zur Anpassung an diesen Fakt um. Die Kühlung vor Ort sorgt dafür, dass die Hitzebelastung auf Plätzen verringert und dadurch die Aufenthaltsqualität an innerstädtischen Hotspots verbessert wird. Damit schaffen wir an besonders heißen Tagen Abhilfe für die Kölnerinnen und Kölner.“

Laut der Stadtklimasimulation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) muss Köln in naher Zukunft mit jährlich 60 bis 70 Tagen über 25 Grad Celsius und 20 bis 30 Tropennächten rechnen. Besonders in dicht bebauten Innenstädten entstehen dadurch sogenannte Hitzeinseln. Um dem entgegenzuwirken, wurde die Aktion „Cooling Cologne“ ins Leben gerufen. Die Schläuche versprühen einen feinen Wassernebel, der die Umgebungstemperatur effektiv senkt. Seit dem Start im Jahr 2022 wurde die Technik bereits erfolgreich im Rheingarten/Weltjugendtagsweg, auf dem Severinskirchplatz, dem Chlodwigplatz sowie auf dem Rudolfplatz eingesetzt.

Mit 16 Kubikmetern pro Stunde macht der Wassergebrauch nur einen verschwindend geringen Anteil der mehr als 300.000 Kubikmeter aus, die an heißen Tagen in Köln insgesamt genutzt werden. „Zudem verfügen wir in der Kölner Bucht glücklicherweise über sehr große Grundwasservorkommen, sodass selbst mehrere Jahre mit geringen Niederschlägen keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit haben“, sagt Dr. Carsten Schmidt, Wasserchef der RheinEnergie. Das eingesetzte Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei und gelangt anschließend vollständig zurück in den Wasserkreislauf.

Die Sprühschläuche kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn der Deutsche Wetterdienst eine offizielle Hitzewarnung herausgibt – also bei einer starken Wärmebelastung über mindestens zwei Tage hinweg ohne nächtliche Abkühlung. 

Weitere Informationen und Hitzetipps unter: www.stadt-koeln.de/hitzeportal

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