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Corona-Virus: 2.177 bestätigte Fälle in Köln

Bisher 66 Todesfälle – 1.736 Menschen bereits aus Quarantäne entlassen

Mit Stand Montag, 20. April 2020, 15.30 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.177. (Vortag 2.171) bestätigten Corona-Virus-Fall. 119 (Vortag 124) befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 66 (Vortag 67) auf der Intensivstation. 1.736 (Vortag 1.673) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.

Seit gestern Nachmittag sind dem Gesundheitsamt drei weitere verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gemeldet worden: eine 89-Jährige, ein 81-Jähriger und eine 79-Jährige, alle mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 66 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben. Aktuell sind noch 375 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.

Für alle Kölnerinnen und Kölner gilt weiterhin: Kein physischer Kontakt zu anderen Menschen – ob im Freien oder in geschlossenen Räumen – ist der beste Schutz vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus und trägt dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen sowie eine Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen.

Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung

In der vergangenen Woche, vom 13. bis 19. April 2020, hat das Ordnungsamt der Stadt Köln gegen 684 Personen Verfahren eingeleitet wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung (Vorwoche: 551 Verstöße), darunter waren 585 Verstöße gegen das Kontaktverbot, 36 Verstöße gegen das Betretungsverbot von Spiel- und Bolzplätzen und 26 Verstöße gegen das Veranstaltungsverbot.

Schulen bereiten sich auf Rückkehr der ersten Schülerinnen und Schüler vor

Die Stadt Köln intensiviert die Reinigungs- und Hygienemaßnahmen in den Schulgebäuden. So werden bis zum 23. April 2020, wenn die ersten Schulen wieder öffnen, die Schulgebäude einer Intensivreinigung unterzogen. Größtenteils wurde dies bereits während der Schließung vor den Osterferien erledigt. Handkontaktflächen wie Türklinken, Tische und Stühle sollen zusätzlich täglich gereinigt werden. Entsprechende Aufträge hat die Stadt Köln bereits vergeben. Alle Sanitärbereiche sind mit Seifenspendern und Handtüchern ausgestattet. Sofern Handwaschbecken in Klassenräumen vorhanden sind, werden auch dort Seife und Handtücher zur Verfügung gestellt.

Aktuell beschafft die Verwaltung in einem ersten Schritt 3.300 Liter Handdesinfektionsmittel für die Schulen, die am 23. April ihren Betrieb teilweise wieder aufnehmen. Sie sollen am Haupteingang, an den Zugängen und relevanten Sanitärbereichen aufgestellt werden. Das entspricht einer neuen Richtlinie des Landes, das damit von den bisher zugrunde gelegten Empfehlungen unter anderem des Robert-Koch-Instituts (RKI) abgewichen ist. Dies stellt den Schulträger vor große Herausforderungen, die er aber – trotz der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit – mit aller Kraft bewältigen beziehungsweise angehen wird. Außerdem liefert die Stadt Köln jeder Schule zusätzlich zunächst vier Liter Flächendesinfektionsmittel für besondere Fälle. Sukzessive werden die Bezirksämter auch Desinfektionsspender beschaffen. Nur Grund- und Förderschulen sollen solche Spender erhalten, die eine automatische Dosierung vornehmen.

Nach wie vor ist eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken nicht gegeben. Es ist allerdings jedem Einzelnen überlassen, ob er eine Alltagsmaske trägt oder nicht. Außerdem werden die Sekretariate in den Schulen Husten- und Spuckschutzaufsteller erhalten. Außerdem soll jeweils nur eine Person das Sekretariat betreten dürfen, damit der notwendige Abstand gewahrt werden kann.

Bei allen Maßnahmen weist die Stadt Köln noch einmal darauf hin, dass der sicherste Schutz darin besteht, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren. Um dies in den Unterrichtsräumen zu gewährleisten, erfolgt eine deutlich geringere Belegung als üblich. Die Schulen entwickeln hierzu entsprechende Raumkonzepte.

Bestattungen wieder ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises möglich

In der neuen Coronaschutzverordnung lässt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun wieder Erd- und Urnenbestattungen ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises zu, wenn die Vorkehrungen zur Hygiene und zum Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dementsprechend werden auch auf den Kölner Friedhöfen wieder größere Trauergemeinden zugelassen. Die Mindestabstände sind aber in jedem Fall unbedingt einzuhalten. Über eine Öffnung der Trauerhallen unter bestimmten Bedingungen wird kurzfristig entschieden.

Alle wichtigen Informationen sind im Internet abrufbar

Unter www.corona.koeln hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt und verlinkt auf weitere wichtige Informationsseiten.

Das Bürgertelefon der Stadt Köln beantwortet allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus unter der Servicerufnummer 0221 / 221-33500. Es ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar, am Wochenende von 10 bis 17 Uhr.

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