Während die Energiepreise in Zeiten globaler Krisen kontinuierlich steigen, ruft ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis – bestehend unter anderem aus Greenpeace, Campact und Fridays for Future – am Samstag, den 18. April 2026, zu einer Demonstration in Köln auf. Unter dem Titel „Erneuerbare Energien verteidigen!“ gehen Menschen um 12:00 Uhr am Heumarkt auf die Straße. Parallel finden Demonstrationen in Berlin, Hamburg und München statt.
Das Bündnis kritisiert, dass Teile der Bundesregierung den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremsen. Statt fossile Abhängigkeiten zu verlängern, brauche es jetzt entschlossenes Handeln für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung.
Im gemeinsamen Aufruf heißt es: „Fossile Energien bedrohen unsere Sicherheit. Kriege, geopolitische Konflikte und eskalierende Energiepreise zeigen: Öl und Gas machen uns abhängig und erpressbar. Erneuerbare Energien schützen Verbraucher:innen vor steigenden Kosten, sichern Arbeitsplätze und sind die zentrale Antwort auf die Klimakrise.“
Das Bündnis will zehntausende Menschen deutschlandweit mobilisieren – von Klimaschützer:innen über Beschäftigte im Handwerk und in der Industrie bis hin zu Bürger:innen, die unter steigenden Heiz- und Spritkosten leiden. Ziel ist es, die Bundesregierung dazu zu bewegen, geplante Rückschritte beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu stoppen und stattdessen Tempo bei Energiewende und Gebäudemodernisierung zu machen.
Emilia Becher, Aktivistin von Fridays for Future Köln äußert in diesem Kontext: „Erneuerbare Energien sind heute so wichtig wie nie zuvor. Wind und Solar sind günstig, sicher und vor allem klimagerecht. Die Bundesregierung darf und sollte diese Fakten nicht ignorieren, denn ein Ausbau von Gas würde nicht nur die Klimakrise, sondern auch die Energiekrise verschärfen.“
Die Demonstration in Köln startet am 18.04. um 12 Uhr auf dem Heumarkt.
Mehr Infos: erneuerbare-energien-verteidigen.de