X

Jetzt zum Newsletter anmelden!

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:

News und Infos aus Köln

Anzeige

Demonstration gegen Gewalt und Rassismus in Köln

Kundgebung unter dem Motto „Du bes Kölle – Kein Nazis he op unser Plätz!“ am 14.12.2014 um 13.45 Uhr auf dem Breslauer Platz

Prominente Kölner rufen zur Demonstration für eine solidarische Stadt Köln auf

Das war ein Schock für Köln: Als am 26. Oktober 2014 rechtsradikale Hooligans und Neonazis am Breslauer Platz aufmarschierten. Grund genug für die Kölner Initiative „Arsch huh, Zäng ussenander“ zu einer Demonstration für ein buntes und tolerantes Köln aufzurufen.

Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters ist nicht glücklich darüber, dass die Neonazi-Demo vom 26. Oktober erlaubt wurde. Er werde, so der Oberbürgermeister, immer wieder gefragt, was in dem angeblich so toleranten Köln denn jetzt los sei. Obwohl der rechtsradikale Aufmarsch im Oktober nicht spezifisch für Köln sei, habe dieser der Stadt Köln großen Schaden zugefügt. Auch deshalb unterstütze er den Aufruf zur Demonstration am kommenden Sonntag gegen Neonazis.

Am Sonntag, den 14. Dezember 2014 soll nach Aussage von Hermann Rheindorf, Sprecher der Initiative „Arsch huh, Zäng ussenander!“ mit einer Demonstration „ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt, Rassismus und Neonazis gesetzt werden“. Denn, so Rheindorf, die von Neonazis gesteuerte Anti-Islam-Bewegung habe längst die bürgerliche Mitte erreicht. Und er möchte „davor warnen, die Augen zu verschließen, hinter welchen Fahnen man hinterlaufe, wenn man sich diesen Bewegungen anschließt“.

Der Sänger Tommy Engel rechnet am Sonntag mit 10.000 Demo-Teilnehmern. Er hat seinen Kölsch-Hit „Du bes Kölle“ um eine Strophe erweitert. Es heißt dort jetzt auch ergänzend im Refrain „… Du bes Kölle – Du bes super tolerant, nur dä Nazis jevve mir he nit de Hand“. Und sein Liedtitel ist auch mit Erweiterungen Namensgeber für die Anti-Neonazi-Demo mit dem Motto „Du bes Kölle – Kein Nazis he op unser Plätz“

Zwei Sänger von vielen, die sich Sorge um die politische Zukunft machen: Wolfgang Niedecken und Tommy Engel


Wolfgang Niedecken ruft auch Fußball-Fans auf, gegen Radikalismus zu demonstrieren. Sie sollen sich auf der Demo als Fußball-Fans mit Schals, T-Shirts usw. zu erkennen geben und so zum Ausdruck bringen, dass auch Fußball-Fans gegen Rassismus sind. Und Niedecken warnt: „Wir demonstrieren, weil wir aufpassen müssen, dass nichts Schlimmes passiert“.

Engagieren sich öffentlich gegen Gewalt, Rassismus und Neonazis:
(v.l.) Eike Wohlgemuth (FC-Fanclub Coloniacs), Peter Brings, Wolfgang Niedecken, Stephan Brings, Kai Engel, Tommy Engel, Arno Steffen, Janus Fröhlich, Oberbürgermeister Jürgen Roters, Hermann Rheindorf (Arsch huh), Joachim Wüst (Festkomitee Kölner Karneval), Bekir Alboga (Ditib)


Nach einer kurzen Auftaktveranstaltung auf dem Breslauer Platz zieht die Demonstration auf die Turiner Straße, Ecke Thürmchenswall. Dort sprechen und singen engagierte Künstler ungefähr 2,5 Stunden auf der Abschluss-Kundgebung.

Die Arbeitsgemeinschaft „Arsch huh, Zäng ussenander“ ruft alle Kölner Bürgerinnen und Bürger auf, sich an dieser Demonstration zu beteiligen und so für eine solidarische Gesellschaft einzutreten.


Prominente Teilnehmer
Die Veranstaltung wird von Shary Reeves und Martin Stankowski moderiert. Mit dabei sind: OB Jürgen Roters, AG Arsch huh, Ozan Akhan, Jürgen Becker, Bläck Fööss, Brings, <link internal-link internen link im aktuellen>Fatih Cevikkollu, Chor der Schwulen und Lesben, Coloniacs (FC Fan-Gruppe), Eko Fresh, Tommy Engel, Höhner, Kasalla, Carolin Kebekus, Microphone Mafia, Wolfgang Niedecken, Paveier, Arno Steffen, Stimmfusion – der schwul-lesbischen Chöre Kölns, Zeltinger Band u.a.
Gastredner: Lamya Kaddor (Islamwissenschaftlerin) und Georg Restle (Journalist, Chef der Redaktion „Monitor“ im WDR).

Breite Beteiligung von Organisationen
Zu der Demonstration und Kundgebung rufen neben den Beteiligten u.a. auf: Bündnis 90/Die Grünen, DGB, Festkomitee Kölner Karneval von 1823, Katholikenausschuss, Kein Veedel für Rassismus, Kölner Elf, Köln stellt sich quer, Partei Die Linke, Schauspiel Köln, SPD, Stern-Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“, Verein EL-DE-Haus u.v.m.

Termin
14. Dezember 2014, Beginn um 13.45 Uhr auf dem Breslauer Platz, ab ca. 14.45 Uhr Turiner Str. / Thürmchenswall.

Öffnet externen Link in neuem FensterText und Fotos: Ertay Hayit

Für unabhängigen Lokaljournalismus in Köln:

Hilf uns, auch in Zukunft unabhängig und frei berichten zu können.
koeln-magazin.de unterstützen

Newsletter abonnieren und gratis E-Book erhalten

  • Regelmäßige Köln-Infos
  • Events, Gewinnspiele & Hintergrund-Infos
  • Jederzeit abbestellbar
  • Als Dankeschön erhältst du ein gratis E-Book mit 5 Kölner Gerichten – auf Kölsch und Hochdeutsch

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:

Anzeige

Anzeige

Kompetent: Koeln-Magazin.de

Mehr als 3.000 Seiten zum Thema Köln!

Newsletter abonnieren und gratis E-Book erhalten

  • Regelmäßige Köln-Infos
  • Events, Gewinnspiele & Hintergrund-Infos
  • Jederzeit abbestellbar
  • Als Dankeschön erhältst du ein gratis E-Book mit 5 Kölner Gerichten – auf Kölsch und Hochdeutsch

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:

Neue Beiträge

Nachhaltig: Die Metzgerei ohne Fleisch

Tradition: Café Wahlen

Interview: Thilo Klütsch Künstler und Umweltaktivist

Wie in Paris: Le Bistrot99

Interview: Wie Köln digitial wirklich vorankommen kann

Interview: Die Energiewende - Buchtipp

Indoor-Tipps: 10 Ausflüge für Familien

Laufstrecke: Von der Südstadt zum Kalscheurer Weiher

Jump House: Trampolinspaß für Groß und Klein

Zero Waste in Köln: Tipps für einen müllfreien Alltag

Nachhaltige Mobilität in Köln: Alternativen zum eigenen Auto

Der Innere Grüngürtel: Hotspot und Oase in einem

Kletterfabrik: Klettern und Bouldern in Ehrenfeld

Brüsseler Platz: Im Herzen des Belgischen Viertels

Der Rheinpark: Kunst und Rosengärten

Der Volksgarten: Historie und Tretboot fahren

Der Aachener Weiher: Treffpunkt in zentraler Lage

Köln-Ostheim: Sorgenkind und Hoffnungsträger

Der Blücherpark – Kölns barocker Garten

Der Kölner Westfriedhof

Claudia Bleier: Gelebte Kölner Kultur

Akademie für Fußballkunst: „Mit Spaß zum Erfolg“ heißt das Motto des gemeinnützigen Vereins in Brühl bei Köln

Dennis Josef Meseg: Unternehmer, Künstler, Katzenfreund

KIDsmiling e.V. – Von der Straße auf den Bolzplatz

Prof. Michael Schemann: Darm-Forscher und Football-Fan aus Köln

Krimi-Autorin Hannelore Hippe aus Köln: Eine rheinische Frohnatur in Irland

Königsforst: Auf dem Wolfspfad zum Monte Troodelöh

Gegen die Gewalt: HennaMond e.V.

Das Kunibertsviertel: Wo das alte und junge Köln aufeinandertreffen

Der Stadtgarten: Grüne Oase im Kölner Westen

Ein Stück Paris in Köln: das Kwartier Latäng

Abends ausgehen: Friesenviertel

Wie Atlant e.V. bedürftige Menschen unterstützt

Wasserspielplatz im Nippeser Tälchen: Ein erfrischendes Vergnügen

Kölner Schimpfwörter

Ertay Hayit (Herausgeber)
Kölner Schimpfwörter
So richtig auf den Putz hauen. Op Kölsch

Hier können Sie das Buch direkt bestellen:

Zum Hayit-Shop

Auch als E-Book erhältlich
 

Anzeige