X

Jetzt zum Newsletter anmelden!

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:

News und Infos aus Köln

Anzeige

Dicke Luft in Köln

Wie man sich vor den negativen Auswirkungen der Luftverschmutzung besser schützt

In den letzten Jahren hat die Luftqualität in vielen Städten weltweit stark abgenommen, und Köln ist keine Ausnahme. Dicke Luft in Köln kann nicht nur Auswirkungen auf unsere Atemwege, sondern auch auf unsere Haut haben. Luftverschmutzung kann zu vorzeitiger Hautalterung, Pigmentflecken und Akne führen. Um die Haut vor schädlichen Umweltfaktoren zu schützen, gibt es jedoch Möglichkeiten. Eine wichtige Maßnahme ist die Verwendung von Sonnenschutz, da die Luftverschmutzung die UV-Strahlung verstärken kann.

Kleidung schützt

Kleidung schützt den Körper anstelle des früheren Fells. Allerdings nimmt die Haut Partikel aus der Unterwäsche und den Stoffen darüber auf. Viele Naturfasern und synthetische Textilien sind für empfindliche Haut problematisch. Schonende Reinigung und anschließendes Eincremen bieten zwar Schutz, geben aber ihrerseits Partikel in die Hautporen ab. Gut verträglich ohne allergische Reaktionen sind Naturfasern mit Öko-TeX-Zertifizierung. Bei Pflegeprodukten gilt: Weniger ist mehr. Naturkosmetik mit einer kurzen Liste der Inhaltsstoffe kann sogar bestehende Hautprobleme lindern und die Haut bei der körpereigenen Regeneration unterstützen.

Intakte Hautbarriere

Der goldene Mittelweg für eine intakte Haut ist eine Pflege, die trockene Haut über Stunden mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und einen Schutz bietet, der die Poren nicht verstopft. Niemand kann in Köln mit einem luftdichten Astronautenanzug herumlaufen (außer im Kölner Karneval). Deshalb ist eine intakte Hautbarriere wichtig, damit sich die Haut zumindest teilweise selbst schützen kann. Hautfreundliche Pflege bedeutet auch Produkte, die den natürlichen pH-Wert der Haut erhalten oder bei der Reinigung wiederherstellen. Mehr Pflege verbessert den Hautzustand jedoch nicht. Regelmäßige und richtig dosierte Anwendung wirkt nachhaltiger.

Duschen nach dem Sprung ins kalte Nass

Während der Badesaison laden elf Kölner Freibäder und Badeseen zum Sprung ins kühle Nass ein. Im Badesee ist aufgrund der natürlichen Wasserqualität die Aufnahme von Schwebstoffen und Mikroorganismen über die Haut unvermeidbar. Im Freibad kann auch Chlor im sauberen Wasser zu allergischen Reaktionen und Hautirritationen führen. Dermatologen der Uniklinik Köln und der niedergelassenen Hautarztpraxen empfehlen, sich nach dem Baden sofort abzuduschen, um bei kurzfristigem Kontakt mit Reizstoffen Hautreaktionen durch Erwärmung vorzubeugen. Ebenso ist die ausreichende Verwendung von Sonnenschutzmitteln bei empfindlicher Haut eine Möglichkeit, diese vor und nach dem Baden nicht zusätzlich zu reizen.

Bewegung hilft

Die Luft in Köln ist nach Düsseldorf und Frankfurt die drittschlechteste im Luftindexvergleich der deutschen Großstädte. Der Stadtverkehr und der Schadstoffausstoß der ansässigen Großindustrie machen einen Spaziergang während der Arbeitszeit oder im Berufsverkehr buchstäblich dick. Das Warten auf die Nacht hinter geschlossenen Fenstern löst das Kontaktproblem nicht. Vielmehr wird die Haut durch viel frische Luft häufiger an die Schadstoffe gewöhnt. Zusammen mit der guten Durchblutung durch Bewegung und dem noch vorhandenen Sauerstoff nimmt sie künftige Reizungen meist gelassener.

Auf ausgewogene Ernährung achten

Ständiges Desinfizieren, häufiges Wechseln zwischen Händewaschen und Eincremen oder zu häufiges Duschen machen die Haut anfällig, auch für Veränderungen von innen. Wer sich stattdessen ausgewogen für ein intaktes Immunsystem ernährt, schafft bereits die Grundvoraussetzung für den Hochleistungsjob der Haut. Kann sie sich mit dem richtigen Säureschutzmantel und einer stabilen Hautbarriere selbst verteidigen, gehören die meisten nicht erblich bedingten Hautprobleme der Vergangenheit an.

Für unabhängigen Lokaljournalismus in Köln:

Hilf uns, auch in Zukunft unabhängig und frei berichten zu können.
koeln-magazin.de unterstützen

Newsletter abonnieren und gratis E-Book erhalten

  • Regelmäßige Köln-Infos
  • Events, Gewinnspiele & Hintergrund-Infos
  • Jederzeit abbestellbar
  • Als Dankeschön erhältst du ein gratis E-Book mit 5 Kölner Gerichten – auf Kölsch und Hochdeutsch

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:

Anzeige

Anzeige

Kompetent: Koeln-Magazin.de

Mehr als 3.000 Seiten zum Thema Köln!

Newsletter abonnieren und gratis E-Book erhalten

  • Regelmäßige Köln-Infos
  • Events, Gewinnspiele & Hintergrund-Infos
  • Jederzeit abbestellbar
  • Als Dankeschön erhältst du ein gratis E-Book mit 5 Kölner Gerichten – auf Kölsch und Hochdeutsch

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:

Neue Beiträge

Nachhaltig: Die Metzgerei ohne Fleisch

Tradition: Café Wahlen

Interview: Thilo Klütsch Künstler und Umweltaktivist

Wie in Paris: Le Bistrot99

Interview: Wie Köln digitial wirklich vorankommen kann

Interview: Die Energiewende - Buchtipp

Indoor-Tipps: 10 Ausflüge für Familien

Laufstrecke: Von der Südstadt zum Kalscheurer Weiher

Jump House: Trampolinspaß für Groß und Klein

Zero Waste in Köln: Tipps für einen müllfreien Alltag

Nachhaltige Mobilität in Köln: Alternativen zum eigenen Auto

Der Innere Grüngürtel: Hotspot und Oase in einem

Kletterfabrik: Klettern und Bouldern in Ehrenfeld

Brüsseler Platz: Im Herzen des Belgischen Viertels

Der Rheinpark: Kunst und Rosengärten

Der Volksgarten: Historie und Tretboot fahren

Der Aachener Weiher: Treffpunkt in zentraler Lage

Köln-Ostheim: Sorgenkind und Hoffnungsträger

Der Blücherpark – Kölns barocker Garten

Der Kölner Westfriedhof

Claudia Bleier: Gelebte Kölner Kultur

Akademie für Fußballkunst: „Mit Spaß zum Erfolg“ heißt das Motto des gemeinnützigen Vereins in Brühl bei Köln

Dennis Josef Meseg: Unternehmer, Künstler, Katzenfreund

KIDsmiling e.V. – Von der Straße auf den Bolzplatz

Prof. Michael Schemann: Darm-Forscher und Football-Fan aus Köln

Krimi-Autorin Hannelore Hippe aus Köln: Eine rheinische Frohnatur in Irland

Königsforst: Auf dem Wolfspfad zum Monte Troodelöh

Gegen die Gewalt: HennaMond e.V.

Das Kunibertsviertel: Wo das alte und junge Köln aufeinandertreffen

Der Stadtgarten: Grüne Oase im Kölner Westen

Ein Stück Paris in Köln: das Kwartier Latäng

Abends ausgehen: Friesenviertel

Wie Atlant e.V. bedürftige Menschen unterstützt

Wasserspielplatz im Nippeser Tälchen: Ein erfrischendes Vergnügen

Kölner Schimpfwörter

Ertay Hayit (Herausgeber)
Kölner Schimpfwörter
So richtig auf den Putz hauen. Op Kölsch

Hier können Sie das Buch direkt bestellen:

Zum Hayit-Shop

Auch als E-Book erhältlich
 

Anzeige