Helles Fell, lange Beine: Bei den Altweltkamelen unterscheidet man das einhöckrige Dromedar und das Trampeltier mit zwei Höckern. Von Letzterem hält der Kölner Zoo seit Jahrzehnten die domestizierte Form. Am 10. März 2024 kam ein männliches Jungtier namens „Omar“ zur Welt. Er hat eine auffällig weiße Färbung und ist das vierte Jungtier von Mutter „Charlotte“, die Ende 2016 aus dem Zoo Dortmund an den Rhein kam. Vater „Ivan“ lebt mittlerweile in einer anderen Trampeltierhaltung. Das Jungtier erkundet bereits neugierig die Anlage. Die schöne weiße Färbung lässt den kleinen Hengst regelrecht leuchten. In manchen Regionen der Erde gelten weiße Trampeltiere als heilig.

Neues Jungtier bei den Faultieren (Foto: Kölner Zoo)
Die beiden Faultiere „Jumi“ und „Perez“ haben ebenfalls für Nachwuchs im Kölner Zoo gesorgt. Das Junge klammert sich noch fest an die Mutter und lässt sich von dieser tragen. Erste zaghafte Krabbelversuche sind schon zu beobachten. Das Jungtier hat noch keinen Namen, da das Geschlecht des Tieres noch nicht festgestellt werden konnte. Die im Kölner Zoo gehaltene Art ist das Zweifinger-Faultier. Diese Bezeichnung ist allerdings leicht irritierend, denn es hat lediglich an den Vorderfüßen zwei, an den Hinterfüßen jedoch drei Zehen.
Alle Tierhäuser wieder geöffnet
Nach der amtlichen Feststellung des Ausbruchs der Geflügelpest im Kölner Zoo musste der Tierpark zeitweilig schließen. Seit dem 4. April sind jedoch sämtliche angeordnete Schutzmaßregelungen aufgehoben und alle Tierhäuser wieder geöffnet.
„Der Kölner Zoo hat durch das vorbildliche, professionelle und schnelle Handeln seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie durch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem zuständigen Veterinäramt der Stadt Köln von 1.506 Vögeln nur sieben Tiere an der Geflügelpest verloren. Dies ist ein echter Erfolg!“, freut sich Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel und dankt allen Beteiligten für ihr enormes Engagement.