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Energie, Umwelt und Wohlstand: Ringvorlesung an der Universität zu Köln

Die Studierendeninitative oikos - students for sustainable economics and management - veranstaltet mit Unterstützung des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) die Ringvorlesung „Energie, Umwelt und Wohlstand“ an der Universität Köln

Bei den Ringvorlesungen geht es unter anderem um die Vereinbarkeit von Umweltschutz und Energieversorgung

In wöchentlichen Vorträgen sowie einem ergänzenden Rahmenprogramm wird der Frage nachgegangen, wie Energie Bestandteil einer nachhaltigen Welt sein kann. Die Ziele Umweltschutz, sichere Energieversorgung und weltweit steigender Wohlstand beeinflussen sich gegenseitig. Seit der industriellen Revolution sind Weltbevölkerung und materieller Wohlstand in unvorstellbarer Weise gewachsen. Eine wichtige Voraussetzung dafür war die Nutzung erschöpfbarer, kohlenstoffbasierter Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Angesichts der Konsequenzen für die Umwelt und das Klima muss nicht nur die Energieversorgung auf neue Grundlagen gestellt werden, sondern auch das bisherige Wohlstandsmodell kritisch überprüft werden.

Mit Unterstützung des EWI konnten die Studierenden zwölf Referenten für ihre Vorlesung gewinnen, darunter prominente Wissenschaftler wie Prof. Dr. Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Prof. Dr. Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker und Prof. Dr. Meinhard Miegel. Sie zeigen in ihren Vorträgen die Grenzen und mögliche Auswege aus der gegenwärtigen Nutzungsweise unserer Energieressourcen.

Die Ringvorlesung ist Teil des Konzeptes von oikos, mehr Nachhaltigkeitsthemen in die universitäre Lehre zu integrieren. Lokale Gruppen der Studierendenorganisation verfolgen dieses Ziel weltweit an 32 Universitäten und Business Schools. In Köln besteht das Team bereits seit zwölf Jahren. In den vergangenen Semestern hat oikos Ringvorlesungen zur Verantwortung in der Finanzwelt und zu nachhaltigen Konzepten für die Entwicklungszusammenarbeit, sowie zahlreiche Podiumsdiskussionen und Workshops organisiert.

Das EWI unterstützt die Arbeit der Studierenden von der wissenschaftlichen Seite. Das Institut untersucht seit über 50 Jahren Zusammenhänge auf den deutschen und internationalen Energiemärkten. „Wenn 2050 neun Milliarden Menschen mit Energie versorgt werden sollen, brauchen wir völlig neue Konzepte“, sagt Prof. Marc Oliver Bettzüge, Leiter des Institutes. „Um diese Aufgabe zu lösen, müssen die Studierenden die komplexen Zusammenhänge erkennen und neue Ideen entwickeln.“

Universität zu Köln, Hörsaalgebäude, Hörsaal G
Donnerstags von 17.45 Uhr – 19.15 Uhr
Bei Rückfragen:    Katharina Grave
                             Tel.: 0221/27729-306
                             Email: katharina.grave@uni-koeln.de

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