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Gerhard Richters Werke wieder in Köln

Das Museum Ludwig zeigt eine sechsmonatige Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers

Richter abstrakt

Kunstinteressierte betrachten ein abstraktes Bild von Gerhard Richter (Foto: Walter/Hayit Medien)

Gerhard Richter gilt als einer der bedeutendsten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts. Lange Zeit waren einige seiner Werke aus der Sammlung des Kölner Museums Ludwig in anderen Ländern ausgestellt. Anlässlich der Ausstellung „Panorama“ befanden sie sich in Berlin, Paris und London. Nun ist der Bestand wieder vollständig und wird vom 12. März bis zum 8. September 2013 im Museum ausgestellt. Darunter sind nicht nur Bilder aus der eigenen Sammlung des Künstlers, sondern auch Faksimiles sowie Leihgaben privater Sammler.


Die "Portraits" von Gerhard Richter erstrecken sich über zwei Etagen
(Foto: Walter/Hayit Medien)

Den Werken Richters ist im Museum Ludwig eine ganze Ebene gewidmet. Dabei fallen an der rechten Wand sogleich die 48 schwarz-weiß fotografierten Portraits auf, die sich über zwei Etagen erstrecken. „Damit soll die Autorität der auf den Bildern abgebildeten Personen widergespiegelt werden“, erklärt Philipp Kaiser, Direktor des Museums. Steigt man die Treppe zum Hauptausstellungsbereich hinauf, läuft man auf „Ema – Akt eine Treppe herabsteigend“ zu. Das Ölgemälde wirkt wie ein unscharfes Foto und zeigt Richters Frau. „Damit haben wir auch einen familiären Aspekt in unserer Ausstellung“, so der Museumsdirektor.


"Ema – Akt eine Treppe herabsteigend" zeigt Richters Frau in
verschwommener Technik (Foto: Walter/Hayit Medien)


Die verschiedenen Bilder von Gerhard Richter werden durch zwei faksimilierte Werkgruppen ergänzt, die laut Philipp Kaiser „die Klammer der Ausstellung“ bilden. Eine davon ist „Elbe“, eine Sammlung von 31 Walzendrucken aus dem Jahre 1957. Sie ist bisher nur selten öffentlich präsentiert worden und zeigt abstrakte Walztechniken. Die andere Gruppe trägt den Namen „November“. Hier hat Richter mit Tinte auf saugstarkem Papier experimentiert. Die 56 ausgestellten Werke bilden jeweils die Vorder- und die Rückseite der Blätter ab.


Es geht auch bunt: "Abstraktes Bild" (Foto: Walter/Hayit Medien)

Gerhard Richter wird im Jahre 1932 in Dresden geboren. Mit 18 Jahren entscheidet er sich für eine professionelle Laufbahn als Künstler und schreibt sich ein Jahr später an der Hochschule für bildende Künste in Dresden ein. Es folgen viele Jahre, in denen Richter künstlerisch experimentiert. Er malt unter anderem Bilder von Blumen, abstrakte Werke oder erstellt Glasinstallationen – dazu zählt auch ein Fenster im Kölner Dom.

Text: Sarah Walter

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