Die Hälfte der närrischen Amtszeit ist für das Kölner Dreigestirn vorbei. Noch vier Wochen bis Aschermittwoch. Dann sind Prinz Frank, Bauer Günter und Jungfrau Reni wieder ganz normale Menschen.
Das finden die drei sehr schade. Auf dem traditionellen Pressefrühstück in ihrer "Hofburg" im Kölner Pullmann Hotel erzählte Prinz Frank, dass es ein Traum sei, Prinz zu sein. Er freue sich zwar sehr auf die zweite Hälfte seiner Amtszeit, aber es sei doch betrüblich, dass die erste Hälfte schon vorbei sei.
Diese habe das Kölner Dreigestirn bisher auch emotional sehr mitgenommen. Zum einen seien es die Vereinskameraden, die sich rührend um "ihr" Dreigestirn kümmerten. Zum anderen berühren einen die freundlichen Treffen bei karikativen Einrichtungen so sehr, dass der Prinz voller aufgewühlter Gefühle nachts nicht richtig schlafen könne.
Jungfrau Reni vermisst allerdings auch seine eigene Familie sehr. Er telefoniere mit ihr oder treffe sie, wann immer es geht.
Insgesamt haben die drei 411 Termine zu bewältigen, davon sind 227 Auftritte auf Sitzungen, 59 Kneipenbesuche, 72 Empfänge und 53 Besuche mit sozialem oder karikativem Hintergrund auf der Arbeitsliste der jecken Drei.
Zum Besuch des Kölner Dreigestirns beim Papst in Rom wollte der Prinz zur Halbzeit nichts sagen, weil er das noch nicht richtig emotional verkraftet habe. So bleibt die Frage offen, was traditionelle kölner Karnevalsfiguren eigentlich in Rom verloren haben. Und ob demnächst auch der Großmufti von Taschkent oder der Dalai Lama im Besuchskalender stehen werden.
Halbzeit beim Kölner Dreigestirn
Die Hälfte der jecken Amtszeit ist vorbei. v.l.: Jungfrau "Reni" Hans René Sion, Prinz Frank Steffens, Bauer Günter Flüch und Pressesprecherin Sigrid Krebs beim Pressefrühstück
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