Der Klimawandel führt zu Wetter- und Umweltveränderungen, die sich in vielfältiger Weise auf die menschliche Gesundheit auswirken. Lang anhaltende Hitzewellen treten auch in Köln auf und kommen oft sehr plötzlich. Vor allem ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Menschen in Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie Obdachlose, Kleinkinder und Schwangere leiden unter hohen Temperaturen. Auch Personen, die bei anhaltender Hitze im Freien arbeiten oder sich anderweitig körperlich anstrengen, sind stark belastet. Bestehende Gesundheitsprobleme können sich verschlimmern oder neue entstehen. Dies wird durch chronische Erkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente verstärkt.
Deshalb bietet die Stadt Köln auch 2024 wieder das kostenlose Hitzetelefon an. Ab sofort können sich Kölnerinnen und Kölner beim Bürgertelefon unter der Rufnummer 0221/221-34347 anmelden (montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr). Oder alternativ im Internet unter stadt-koeln.de/hitzetelefon.
Hier gibt man an, wie man am besten zu erreichen ist. Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes rufen dann zurück und beraten zum Thema Hitze und geben Verhaltenstipps, wie man Hitzeperioden gut übersteht. Wer möchte, kann sich bei amtlichen Hitzewarnungen per Telefon oder E-Mail informieren lassen.
Die Stadt Köln hat auf ihrer Internetseite zahlreiche Informationen zusammengestellt. Hier finden sich unter anderem Informationen zu den Hitzewarnstufen des Deutschen Wetterdienstes, Verhaltenstipps, Bademöglichkeiten vor Ort sowie der „Hitze-Knigge“ mit vielen Tipps zum richtigen Umgang mit der Sommerhitze.