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Internationales Workcamp in Köln

Gemeinnütziges Projekt mit Jugendlichen aus Deutschland, England und Russland

Jugendliche aus drei Ländern arbeiten zusammen an einer gemeinnützigen Aktion, Foto: ewoca

„Odyssee 2010 – Wir sitzen zusammen in einem Boot“ heißt das internationale Workcamp, das bis zum 25. Mai 2010 in Köln stattfindet. Zehn Jugendliche aus Podgornij/Russland und fünf junge Briten aus Woodfort Bridge in Essex treffen auf 15 deutsche Jugendliche. Doch trotz der unterschiedlichen Nationalitäten sind sie sich nicht fremd. Schon im Jahr 2009 hatten sie sich in Sibirien kennen gelernt.  

Bei dem Kölner Workcamp werden die Jugendlichen, die zwischen 16 und 25 Jahren sind, gemeinsam an einem gemeinnützigen Projekt arbeiten: im Schlosspark Köln-Stammheim bauen sie, unterstützt von einem Holzbildhauer, ein Spielgerät. Außerdem restaurieren sie ein Zweimaster-Segelboot, das auf dem Rhein zu Wasser gelassen werden soll. Gastgeber des Workcamps in Köln ist die Offene Tür St. John in Köln-Stammheim zusammen mit dem Verein Grüner Grashalm e.V. aus Mecklenburg-Vorpommern. Am 25. Mai 2010 heißt es dann Abschiednehmen mit „Doswedanja“, „Goodbye“ und „Auf Wiedersehen“. Doch schon im Jahr 2011 werden sie sich in Großbritannien zum nächsten Workcamp wieder treffen.

Das Workcamp in Köln ist Teil des Projektes ewoca³. Bei diesem treffen Jugendliche in Workcamps aus jeweils drei Ländern in drei folgenden Jahren aufeinander. Ziel ist es die europäischen Jugendeinrichtungen stärker zu vernetzten. Die jungen Leute sollen durch das Projekt an die Themen Kunst, Kultur und Handwerk herangeführt werden. Dieses Jahr finden die Workcamps in Russland, Litauen, Polen, Italien, Frankreich, Belarus und NRW statt. ewoca³ ist ein Projekt der Stiftung Mercator, durchgeführt vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V.

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