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Köln hat Platz

Am Sonntag demonstrierten ca. 5.000 Menschen für die Evakuierung von Moria auf Lesbos.

Mit Maske und Abstand verfolgten die Demonstranten die Auftaktreden (Foto: koeln-magazin.de)

„Es reicht! Wir haben Platz!“: Unter diesem Motto trafen sich gestern am Weltkindertag 2020 etwa 5.000 Kölner*innen an der Deutzer Werft, um für die Evakuierung der Menschen aus Moria auf Lesbos (Griechenland) und auch aus anderen Lagern zu demonstrieren.

Um 15:00 Uhr startete die Demonstration bei schönstem Wetter mit kurzen Reden verschiedener Organisatoren, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren. Danach folgte ein Demozug über die Deutzer Freiheit und den Gotenring zurück zur Deutzer Werft, wo dann die Kundgebung stattfand. Prominente musikalische Unterstützung gab es u. a. von Cat Ballou und den Höhnern.

Die vier Forderungen der Demonstranten waren:

1. Evakuierung der Menschen aus Moria und allen Lagern

2. Deutschland muss bei Aufnahme vorangehen

3. Die Aufnahmebereitschaft der Kommunen darf nicht länger blockiert werden

4. Paradigmenwechsel in der Migrationspolitik

Während der gesamten Veranstaltung bestand Maskenpflicht. Auch auf einen Mindestabstand von 1,50 m wurde mehrfach hingewiesen. Beide Maßnahmen waren aufgrund der Größe des Veranstaltungsortes mühelos einzuhalten.

Organisiert wurde die Demonstration von der Seebrücke Köln, gemeinsam mit ProAsyl, Willkommen in Nippes, sea-eye, Migrantifa und vielen mehr.

Text und Foto: Karima Konradt

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