Die sonderpädagogische Förderung in Köln wird neu organisiert. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Kommunen aufgerufen, Förderschulen in Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung umzuwandeln.
Die Stadt Köln hat sich mit der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung Ber-liner Straße für die Region Mülheim Ost und der Förderschule Lernen Stresemannstraße für die Region Porz um Teilnahme an einem dreijährigen Pilotprojekt beworben. Die Entscheidung des Landes, ob die Stadt Köln mit den beiden Förderschulen an den Start gehen kann, wird für Anfang Mai erwartet.
Bei einer Pressekonferenz wird Dr. Agnes Klein, Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, heute die neue Organisation der sonderpädagogischen Förderung erläutern und darstellen, wie die Zusammenarbeit zwischen Förderschulen, allgemeinen Schulen, Kindertagesstätten, Familienzentren und Externen vonstatten gehen soll.
Ziel ist es, dass jedes Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf an einer allgemeinen Schule in der Nähe des Wohnortes angemeldet werden und dort gefördert werden kann. Kindergärten und Familienzentren sollen Teil des Netzwerkes sein, so dass eine übergangslose Förderung eines Kindes möglich ist.