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Kölner Pflegedienste protestieren für bessere Arbeitsbedingungen

Mehr Zeit für Pflegebedürftige und angemessene Entlohnung sind die zentralen Forderungen

Kölner Pflgekräfte demonstrieren vor AOK-Geschäftsstelle (Foto: Roman Schröder/Koeln-Magazin.de)

Mit einem Autokorso aus rund 200 Dienstfahrzeugen haben Kölner Pflegedienste gegen die Unterfinanzierung im Pflegebereich protestiert. Anschließend wurden hunderte, von Patienten verfasste Postkarten an die Geschäftsführung der AOK übergeben.

Den Hintergrund für die gemeinsame Protestaktion bildet die landesweite Initiative „Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!“ Die Freien Wohlfahrtsverbände und die ihnen angeschlossenen rund 930 Pflegedienste in NRW setzen sich dabei für bessere Arbeitsbedingungen in der häuslichen Krankenpflege ein. Von den Krankenkassen fordern sie eine angemessene Vergütung der Pflegeleistungen. Die Pflegedienste kritisieren, dass sie unter enormem Druck stünden, da ihre Leistungen nur unzureichend finanziert seien. Während die Kosten in den Pflegediensten durch höhere Löhne und Sachkosten in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen seien, hätten die Krankenkassen die Vergütungssätze für die Leistungen nur minimal erhöht, so die Freien Wohlfahrtsverbände. Die zentrale Botschaft lautet, dass die Unterfinanzierung der Dienste zulasten der Menschen gehe und die Qualität der Pflege bedroht sei.

Des Weiteren wird bemängelt, dass es zunehmend schwieriger wird, geeignetes Personal zu finden, das bereit ist, unter diesen Bedingungen zu arbeiten. „Der bürokratische Aufwand verschlingt immer mehr wertvolle Zeit“, so die einhellige Meinung der Protestierenden. Demzufolge steige der Zeitdruck für die Pflegekräfte, leider oftmals zulasten der Patientinnen und Patienten. Zahlreiche Pflegekräfte berichten, dass in einer vierstündigen Pflegedienst-Tour oftmals 16 und mehr Menschen versorgt werden müssen.

Die Initiative „Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!“ wird unterstützt von den ambulanten
Pflegediensten des Kölner Roten Kreuzes, des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V., der Diakonie, Johanniter, Diakonie Michaelshoven, AWO und von
weiteren ambulanten Pflegediensten der Freien Wohlfahrtspflege

Text: Roman Schröder

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