Die Wissenschaftlerin Dr. Vera Abeln bricht voraussichtlich am 1. Januar 2012 zu einem vierwöchigen Forschungsaufenthalt in die Antarktis auf. An der Sporthochschule Köln arbeitet Abeln am Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft. Auf der Forschungsstation Concordia wird sie in Zusammenarbeit mit belgischen, italienischen und ungarischen Kollegen die Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf das körperliche und psychische Wohlbefinden während einer Langzeitisolation untersuchen.
Auf der Concordia leben von Februar bis November 15 Bewohner komplett abgeschottet. Die Station liegt auf 3233 Metern Höhe, die Außentemperaturen sinken auf bis zu -86°C und es herrscht knapp vier Monate Finsternis.
Abeln begleitet die „Überwinterer“ in den ersten vier Wochen des Aufenthalts.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterstützt das Projekt.
Um zu der Forschungsstation auf dem Hochplateau der Ostantarktis zu gelangen, fliegt Abeln erst in die tasmanische Hauptstadt Hobart, von da aus fährt sie mit dem Schiff zur Polkappe und reist weiter zur Station Concordia, die rund 950 km von der nächsten Küste entfernt liegt.
Über ihre Erlebnisse und Forschungsergebnisse schreibt Abeln während der Reise in ihrem Blog.