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Lebensmittel retten ist im Trend – Köln engagiert sich

Bei 80 Partnerläden in Köln können Verbraucher über ein App vergünstigte Essen bekommen. Sonderpreis statt Wegschmeißen.

Über die App „Too Good To Go" wählt man einen Betrieb in der Nähe aus und kann so zum Sonderpreis Essen einkaufen, das sonst weggeschmissen würde. (Foto: To Good To Go)

Weltweit landet ein Drittel aller produzierten Lebensmittel unnötig im Müll. In Industrieländern wie Deutschland ist es sogar fast die Hälfte. Dabei werden kostbare Ressourcen verschwendet und Treibhausgase ausgestoßen. Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, wäre es der drittgrößte CO2-Emittent hinter den USA und China.

Das öko-soziale Startup Too Good To Go hat sich zum Ziel gesetzt, Lebensmittelverschwendung nachhaltig zu reduzieren. Dazu vernetzt es gastronomische Betriebe und Kunden per App. So können überproduzierte Speisen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer verkauft werden. Das Angebot ist breit gefächert – Restaurants, Cafés, Bäckereien, Metzgereien, Hotels, Supermärkte, Gemüseläden…

In Köln ist man hier auch schon sehr aktiv und mit 80 Partnerläden dabei. Innerhalb von ein paar Monaten wurden in Köln knapp 8.000 Mahlzeiten gerettet. Dadurch konnten 10,5 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Anzahl der teilnehmenden Partnerbetriebe und App-Kunden in Köln wächst stetig.

Vorteile für die Kunden
Die Kunden können sich bequem über die App einen Laden in ihrer Nähe aussuchen und kaufen ebenfalls direkt über die App ihre Portion. Anschließend holen sie ihre Portion einfach im angegebenen Zeitfenster im Laden ab. Der Preis beträgt mindestens die Hälfte des Originalpreises und maximal 3,90 Euro. So können die Kunden ein tolles Essen für durchschnittlich 3 Euro genießen und lernen neue Restaurants und Geschäfte in ihrer Stadt kennen.

Vorteile für den gastronomischen Partner
Der gastronomische Betrieb kann seine wertvollen Lebensmittel verkaufen, anstatt sie entsorgen zu müssen. Damit kann er sowohl seinen Umsatz steigern als auch neue Kunden gewinnen und sich gleichzeitig nachhaltig und sozial engagieren. Übrigens: Den Unternehmen, die keine eigene Verpackungen für die Mitnahme von Mahlzeiten haben, bietet das Startup 100% biologisch abbaubare Verpackungen an.

Vorteile für die Umwelt
Durch die über Too Good To Go geretteten Mahlzeiten werden Ressourcen geschont. Insgesamt konnten bereits insgesamt 2.400 Tonnen CO2 eingespart werden. Durch das Konzept von Too Good To Go soll die Gesellschaft für die Problematik der Lebensmittelverschwendung sensibilisiert und zu einem nachhaltigen Lebensstil animiert werden.

Team Köln / Düsseldorf Too Good To Go

Das Too-Good-To-Go Team Köln / Düsseldorf: Teresa, Thomas, Friedrich, Julian, Juli, Jan und Lisa (Foto: To Good To Go)

Schnelle Fakten über Too Good To Go
Das Startup wurde von fünf jungen Unternehmern in Dänemark gegründet. Die App ist in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Norwegen, Großbritannien und der Schweiz verfügbar, hat 1,6 Millionen App-Nutzer und 4.000 Partnerbetriebe.

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