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Lohnt sich Yayoi Kusama im Museum Ludwig?

Ein Publikumsmagnet mit Warteschlangen

Die Ausstellung „Yayoi Kusama“ im Museum Ludwig gehört schon jetzt zu den großen Publikumsmagneten des Kölner Kulturjahres. Wer am Wochenende kommt, merkt das bereits vor dem Eingang: Warteschlangen, volle Räume, zeitweise ausverkaufte Tage. Das ist einerseits ein Zeichen dafür, wie groß die Faszination für die japanische Künstlerin ist. Andererseits verändert es auch das Ausstellungserlebnis. Denn Kusamas Kunst lebt oft von Versenkung, Wiederholung und dem Gefühl von Unendlichkeit. Wenn viele Menschen gleichzeitig durch die Räume gehen, wird daraus manchmal eher ein gemeinsames Staunen im Gedränge.

Mehr als Polka Dots

Trotzdem: Ein Besuch lohnt sich. Die große Stärke der Ausstellung liegt in ihrer Vielseitigkeit. Yayoi Kusama wird nicht nur als Künstlerin der Polka Dots, Kürbisse und Infinity Rooms gezeigt, sondern als prägende Stimme der Gegenwartskunst. Mehr als 300 Arbeiten führen durch ihr Schaffen, von frühen Zeichnungen bis zu raumgreifenden Installationen, von Malerei und Skulptur bis zu Mode. Jeder Raum setzt einen eigenen Akzent. Mal begegnet man großen, immersiven Installationen, mal ruhigeren, fast zarten Bildern. Gerade diese Wechsel machen den Rundgang spannend.

Gute Vermittlung und starke Räume

Gut gelöst ist auch die Vermittlung. Die Begleittexte an den Wänden erklären die thematischen Zusammenhänge auf Deutsch und Englisch, ohne den Blick auf die Kunst zu überfrachten. Sie helfen, Kusamas Werk nicht nur als farbenfrohes Fotomotiv zu sehen, sondern als Ausdruck einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit ihrer Lebensgeschichte. 

Ist die Ausstellung für Kinder geeignet?

Für Familien ist die Ausstellung nur bedingt entspannt. Kinder können von den Farben, Formen und Spiegelräumen durchaus begeistert sein. Gleichzeitig ist vieles empfindlich, und die häufigen „Nicht anfassen-Schilder können den Besuch mit jüngeren Kindern anstrengend machen. Wer es jedoch probieren möchte, freut sich am Eingang sicherlich über das kleine Mitmach-Heft, das die Kinder spielerisch an die Kunst heranführt. Außerdem gibt es im Museum noch ein offenes Atelier, in dem alle Besucher:innen eingeladen sind, selber kreativ zu werden. Dieses Angebot ist für Kinder ebenfalls sehr gut geeignet. 

Große Kunst mit großem Andrang

Mit 19,80 Euro für Erwachsene ist der Eintritt kein günstiger Museumsbesuch. Ermäßigt kostet das Ticket 13,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Wer Kusama nur als Instagram-Phänomen kennt, wird hier deutlich mehr entdecken: Die Ausstellung ist klug aufgebaut und zeigt die Künstlerin in beeindruckender Breite. Am besten erlebt man sie aber mit etwas Geduld und möglichst außerhalb der besonders stark nachgefragten Zeiten.

Text: Karima Konradt

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