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Milan Sladeks „Antigone" feiert Premiere in Köln

Welturaufführung des Pantomimen- und Maskenspiels am 23. April 2015

Milan Sladeks „Antigone" feiert am 23. April 2015 Premiere in Köln

Pantomime hat in Köln einen Namen: <link internal-link internen link im aktuellen>Milan Sladek. Denn hier eröffnete der  slowakische Künstler 1974 sein berühmtes Kefka-Theater. 2015 feiert er sein 55-jähriges Bühnenjubiläum. In Köln findet auch die Premiere seiner neuesten Inszenierung statt: Sophokles „Antigone" wird am 23. April 2015 in der Trinitatiskirche uraufgeführt.

Pantomime, Maskenspiel, Schauspiel und Musik – und einer der berühmtesten Stoffe der Weltliteratur: Diese Kombination ist, heute inszeniert, keine Rekonstruktion antiken Theaters, sondern ein neuer Blick auf ein sehr altes Thema. Denn worum geht es in dem Kampf zwischen Antigone, die ihren Bruder bestatten will, und dem König Kreon, der ihr das aus „göttlicher" Staatsraison verbietet? Da gibt es verschiedene Deutungen.

Für Milan Sladek liegt das Zeitlose und beklemmend Aktuelle der Antigone im Konflikt zwischen der „Wahrheit" der schrankenlosen Macht, die jeden opfert, der sich nicht fügt, und der der Machtlosen, die für ihre Überzeugung, ihr Recht, ihre Werte eintreten, auch wenn es das Leben kosten sollte. Antigone hat den Mut zum Ungehorsam, zum Widerstand gegen das Unmenschliche. Viele ihrer Nachfolger bis heute, berühmte und unbekannte, beweisen diese Kraft.
 
Infos
„Antigone" nach Sophokles
von und mit Milan Sladek
Premiere am 23. April 2015 um 20.07 Uhr
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Eintritt: 30 Euro, ermäßigt 25 Euro
Karten: Köln-Ticket

Weitere Aufführungen: am 24. und 25. April sowie am 19., 20. und 21. Mai 2015  jeweils um 20.07 Uhr

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