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Nachwuchs bei den Netzgiraffen im Kölner Zoo

Giraffenhaus wieder für Besucher geöffnet

Gar nicht kamerascheu: Ng´ombe, der Giraffennachwuchs im Kölner Zoo. (Foto: Nimmrichter/ koeln-magazin.de)

Ng´ombe (swahili: Bulle) ist noch nicht einmal drei Wochen alt und bringt es schon auf stolze 1,80 m und knapp 70 kg. Das Netzgiraffenmännchen ist am 7. Januar 2012 zur Welt gekommen. Vater ist der zehnjährige Maru aus dem Kopenhagener Zoo, Mutter ist Nyiri, die vor fast zwölf Jahren im Kölner Zoo geboren wurde.

Die Geburt verlief ohne Komplikationen. Giraffenjunge stehen schon nach 15 Minuten auf und fangen nach einer Stunde an zu trinken. Im Alter von zwei bis drei Wochen nehmen sie zwar die erste feste Nahrung zu sich, aber erst nach sechs Wochen setzt die Wiederkäuerverdauung vollständig ein. Bis dahin ist das Hauptnahrungsmittel die Muttermilch. Ng´ombe trinkt bei einem Gewicht von 70 kg zwischen 7 und 14 Litern am Tag. Giraffenjunge werden bis zu zwölf Monate von ihren Müttern gesäugt. Danach besteht die Nahrung der Giraffen im Kölner Zoo aus Luzerneheu, Birkenästen, etwas Obst und Gemüse und einem bestimmten Kraftfutter aus Getreide, Soja, Vitaminen und Mineralien.

Nach zwei Jahren im Kölner Zoo soll Ng´ombe umziehen, da es naturgemäß zu Schwierigkeiten zwischen zwei Bullen einer Herde kommt. Wohin es für das Giraffenmännchen geht, ist noch unklar. Das Zuchtprogramm des Kölner Zoos achtet darauf, dass seine Giraffen nach dem Umzug gut gehalten werden. Aufgrund der Größe der Tiere ist die Haltung schwierig und nicht jeder Zoo verfügt über die notwendigen Voraussetzungen. Außerdem ist Ng´ombe als Bulle schwieriger zu vermitteln als seine Schwestern, weil Zoos ungern mehr als einen Bullen in der Gruppe halten.

Die Giraffe ist zwar ein typisches Zootier, in Köln sei die Zucht aber besonders produktiv, so Dr. Alexander Sliwa, Zoologe und Kurator im Kölner Zoo. Die zwei Weibchen in der Anlage sind alle anderthalb bis zwei Jahre trächtig. Ng´ombe ist die 43. Giraffe, die im Zoo in Köln geboren wurde.

Der Neuzugang im Giraffengehege entwickelt sich gut. Ng´ombe ist aktiv, fit und gesund. Er wollte seine Box sogar schon auf eigene Faust verlassen und ist mit den Vorderbeinen über den Zaun gestiegen. Aber das Netzgiraffenjunge muss sich gedulden, bis das Wetter sich bessert. Bei Regen besteht die Gefahr einer Lungenentzündung.

Für Besucher ist ab Samstag, den 21. Januar das Giraffenhaus wieder geöffnet.

 

Charlotte Nimmrichter

Zwei Jahre bleibt Ng´ombe bei seiner Mutter Nyiri, dann soll er in einen anderen Zoo umziehen. (Foto: Nimmrichter/ koeln-magazin.de)

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