Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine steht Erdgas stark im Rampenlicht. Die Bundesregierung hat den Import von verflüssigtem Erdgas (LNG) deutlich erhöht, was jedoch zu Überkapazitäten führt. Mit diesem kontroversen Thema beschäftigt sich die neue Greenpeace-Ausstellung im Kölner Aquarium vom 09. bis 17. Dezember 2023.
Die versteckten Gefahren des Erdgases
Obwohl Erdgas aufgrund seiner Unsichtbarkeit als sauber gilt, zeigt die Ausstellung seine zerstörerischen Auswirkungen auf das maritime Leben, die Artenvielfalt und das Klima. Anhand konkreter Beispiele, darunter Projekte vor der deutschen Küste, wird gezeigt, wie sich die Förderung und Nutzung von Erdgas auf die Umwelt auswirkt.
Negative Auswirkungen auf Klima und Umwelt
Die Folgen der deutschen Erdgaspolitik sind gravierend: Das Erreichen der Klimaziele wird unwahrscheinlicher, sensible Meeresgebiete und Tierarten wie Wale sind bedroht und umstrittene Gasgeschäfte mit zweifelhaften Menschenrechts- und Umweltbilanzen werden fortgesetzt. Die Ausstellung verdeutlicht auch, dass die aktuellen Pläne für Gasprojekte überdimensioniert sind und fossile Energieträger die Energiewende behindern.
Betreuung der Ausstellung
Die Ausstellung befindet sich im Eingangsbereich des Kölner Aquariums und wird an den Wochenenden von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Greenpeace Ortsgruppe Köln betreut. Die Eröffnung findet am Samstag, den 09. Dezember um 12 Uhr statt.
Forderung von Greenpeace
Greenpeace fordert den Stopp aller neuen Gasprojekte und setzt sich stattdessen für den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien ein. Die Organisation betont ihre Unabhängigkeit und Überparteilichkeit und ist bekannt für ihren gewaltfreien Einsatz für den Umweltschutz.
Weitere Informationen dazu gibt es auf der Website von Greenpeace Köln: https://greenwire.greenpeace.de/greenpeace-koeln