Albert, Kavango, Jenny und Afro stürzen sich ins Wasser, springen und laufen ausgelassen herum. Den Flusspferden scheint ihr neues Zuhause sichtlich zu gefallen. Auch die Nilkrokodile schwimmen gemächlich durch das Wasser und legen sich dann faul in den Sand. All dies können die Besucher des Kölner Zoos ab sofort im neuen Hippodom beobachten. Es ergeben sich ganz neue Perspektiven der Tierbetrachtung. Von erhöhten Standpunkten kann man auf die Tiere im Wasser und an Land hinabschauen. Besonders spektakulär sind die Unterwasseransichten. Hier schaut der Zoo-Besucher Flusspferden direkt ins weit geöffnete Maul und sieht Nilkrokodile nur wenige Zentimeter an seiner Nase vorbeischwimmen.
Der Kölner Zoo ist mit dem Hippodom um eine Attraktion reicher. Rund 100 Tiere aus 14 verschiedenen Arten leben hier auf etwa 3500 qm zusammen. Diese weiträumige und begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft ist europaweit einzigartig. Das Zusammenleben der Tiere hilft auch logistisch bei der Umsetzung des Projekts. So sollen die in der nächsten Zeit noch folgenden Fische helfen, die rund 25 kg Kot, die jedes Flusspferd pro Tag produziert, aus dem Wasser herauszufiltern. Einen positiven Nebeneffekt des 15 Millionen Euro teuren Projekts haben die Tierpfleger schon jetzt festgestellt: Seit dem Umzug der Tiere vor gut fünf Wochen sind sie viel aktiver geworden und haben so sogar schon einige Kilos abgenommen.
Der Hippodom ist nach feierlicher Eröffnung ab dem 29. Mai auch für Besucher zugänglich.
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