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Podiumsdiskussion an der Technischen Hochschule Köln

Gedenkveranstaltung am 17. Mai 2023 zum 90. Jahrestag der Bücherverbrennung von 1933

Denkmaltafel

Die Denkmaltafel und das Bodendenkmal „Namen der Autoren“ erinnert an die Verfolgung und Vertreibung Kulturschaffender im Nationalsozialismus. (Foto: Thilo Schmülgen/TH Köln)

Welche Bedeutung hat Sprache als Wurzel, innere Heimat und Grundlage von Identität in der modernen Migrationsgesellschaft? Darüber diskutieren Expert:innen am 17. Mai 2023 von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Aula der TH Köln, Ubierring 48/Mainzer Str. 5. Anlass der öffentlichen Gedenkveranstaltung unter dem Titel „Sprache.Herkunft.Exil“ ist der 90. Jahrestag der Bücherverbrennung von 1933.

Auf dem Podium diskutieren unter anderem Dr. Wilfried Weinke (Exilliteraturfoscher und Publizist), Kholoud Charaf (syrische Schriftstellerin und Writers-in-Exile-Stipendiatin der Schriftstellervereinigung PEN), Prof. Dr. Sefik Tagay (TH Köln) und Prof. Dr. Michael Becker Mrotzek (Universität zu Köln). Geleitet wird die Diskussionsrunde von Kulturjournalist Michael Köhler (Deutschlandradio). Die Veranstaltung ist eingebettet in die Aktionswoche „Verbrannt und verbannt“ des Vereins EL-DE-Haus e.V., dem Förderverein des NS-Dokumentationszentrums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Eintritt ist frei. Sie wird zusätzlich als Live-Stream via Zoom übertragen. Interessierte, die den Live-Stream verfolgen möchten, melden sich bitte unter: www.th-koeln.de/anmeldung-gedenkveranstaltung.

Die TH Köln erinnert in Kooperation mit der Universität zu Köln mit einer regelmäßig stattfindenden öffentlichen Veranstaltung an die Bücherverbrennung von 1933, die vor dem heutigen Sitz der Hochschule – damals Sitz der Universität zu Köln – stattgefunden hat. „Es ist unsere Pflicht als eine der Wissenschaft gewidmete und durch Freiheit lebensfähige Institution, dem Vergessen solcher Ereignisse entgegenzuwirken. Nur durch das beständige Erinnern können zukünftige Generationen ermahnt werden, dass Freiheit ein zerbrechliches Gut ist, dass es zu beschützen gilt“, so Präsident Prof. Dr. Stefan Herzig.

Bodendenkmal „Namen der Autoren“

Mit den Bücherverbrennungen im Mai 1933 begann die massive Unterdrückung von Kunst und Publizistik in Deutschland sowie die systematische Verfolgung und Vertreibung Kulturschaffender durch die Nationalsozialisten. Um der Opfer dieser Verbrechen zu gedenken, wurde vor dem Gebäude der TH Köln in der Claudiusstraße ein Bodendenkmal mit dem Titel „Namen der Autoren“ erschaffen. Initiiert von dem Kölner Kunstkritiker Walter Vitt haben Steinmetzlehrlinge des Berufskollegs Ulrepforte das Bodendenkmal von 2001 bis 2018 stetig erweitert. Insgesamt finden sich 95 Namen von verfemten und verfolgten Autor:innen auf den Bodenplatten.

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