Das Museum Ludwig ist um ein Bildnis reicher: Das Gemälde „Sympathische Kommunistin“ von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1983 wurde der Sammlung offiziell übergeben. Mit der „Mona Lisa“ der zeitgenössischen Kunst, so Kuratorin Barbara Engelbach, kann der künstlerische Gegenpol zum museumseigenen Sammlungsschwerpunkt der 1980er Jahre sichtbar gemacht, wie auch die Verbindung zur Kunst des 21. Jahrhunderts hergestellt werden.
Werner Peters, Inhaber des Hotels Chelsea in Köln, hatte Martin Kippenberger, der bei ihm als Dauergast wohnte, das Bild abgekauft. „Ich bin mir sicher, dass es in Martin Kippenbergs Sinne wäre, das Bild in das Museum Ludwig in Köln zu geben, das lange Zeit sein künstlerischer und sein Lebensmittelpunkt war.“, so der Kunstsammler.
Das Werk ist zu zwei Dritteln als Teilschenkung in die Kunststiftung des Museums Ludwig eingegangen. Das restliche Drittel wurde von der Kulturstiftung der Länder und der Peter und Irene Ludwig Stiftung und dem Ankaufsetat des Museums Ludwig aufgebracht.
Die „Sympathische Kommunistin“ ist Teil der Neupräsentation der Sammlung „Not Yet Titled. Neu und für immer" im Museum Ludwig, die am 10. Oktober 2013 eröffnet wird.
„Sympathische Kommunistin" im Kölner Museum Ludwig
Martin Kippenbergers „Sympathische Kommunistin" jetzt im Kölner Museum Ludwig (Foto: © Estate Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Köln)
Für unabhängigen Lokaljournalismus in Köln:
Hilf uns, auch in Zukunft unabhängig und frei berichten zu können.
koeln-magazin.de unterstützen
Newsletter abonnieren und gratis E-Book erhalten
- Regelmäßige Köln-Infos
- Events, Gewinnspiele & Hintergrund-Infos
- Jederzeit abbestellbar
- Als Dankeschön erhältst du ein gratis E-Book mit 5 Kölner Gerichten – auf Kölsch und Hochdeutsch
E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben: