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Vive Le Jazz in Köln

Zum vierten Mal weht unter diesem Motto die schöpferische Brise des savoir vivre durch das Rheinland

Beim Musikfestival Vive le Jazz gibt es unter anderem Musik von Achim Kaufmann, Frank Gratkowski und Lars Duppler (Foto: Vive le Jazz)

Vom 11.-16. Oktober 2011 findet Vive Le Jazz in Köln mit  Ergebnissen der „Amitié Franco-Allemande“ statt. Im Zentrum: der aktuelle Jazz aus Frankreich - ein Abbild der Bedeutung dieser Musik im französischen Kulturleben und seiner Rolle in Europa.

Gegründet auf dem kreativen Austausch zwischen Musikern aus Frankreich und Deutschland (meist dem Rheinland) zeigt das Programm besondere Konzerte. Ob als Doppelkonzert oder innerhalb einer Band, ob in Sachen Genre oder Metier - immer treffen die Einflüsse der zwei Nationen aufeinander, immer stehen die kreativen Essenzen der beiden Nachbarn im Fokus.

Dabei entstand ein Netzwerk mit der „Jazzenergie-Franco-Allemand”. Die zahlreichen Partner setzen in diesem Jahr erstmalig gemeinsam die Segel, um auch in Sachen Jazz die Grenzen im europäischen Sinne zu überwinden. Das Rheinland als Bühne für eine besondere Facette der Deutsch-Französischen Freundschaft: der Jazz.
 
Die genreübergreifende Auseinandersetzung mit den literarischen Inhalten des Romans „Le Soir Au Club” sowie der direkte Austausch der vier Instrumentalisten spiegelt par excellence das Konzept von Vive Le Jazz wieder. Der Abend verspricht einen umfangreichen Konzertauftakt zu einem zweiwöchigen interkulturellen und interdisziplinären Dialog in Sachen Jazz. Mit von der Partie sind fesselnde Künstler wie Vincent Courtois, Christophe Monniot, Benoit Delbecq, Michel Godard, Hasse Poulsen, Günter „Baby“ Sommer, Sebastian Sternal, Lars Duppler, Pascal Niggenkemper, Frank Gratkowski, Achim Kaufmann, Norbert Scholly und viele mehr.

Erstmalig haben sich in diesem Jahr Partner aus Frankreich und Deutschland zusammengetan, um mit Jazzenergie Franco-Allemand den kreativen Dialog zwischen den Nationen zu festigen. Ziel dieser Kooperation ist, die immer noch existenten musikalischen Grenzen im Geiste des Europäischen Gedankens zu überwinden. In den nächsten drei Jahren sollen daher Bands aus beiden Ländern ausgetauscht werden. Als direkter Ansprechpartner und Initiator agiert Jazz am Rhein e.V. für namhafte Partner wie unter anderem das Institute Français (Köln und Düsseldorf), das LVR Landesmuseum in Bonn, die Gesellschaft für Zeitgenössische Musik in Aachen, den Stadtgarten, das Loft in Köln, und weitere Partner innerhalb und ausserhalb von NRW. Französische und rheinische, bzw. deutsche Musiker sollen so zusammengebracht werden und sich in den Ländern präsentieren – ein in dieser Form einmaliges Projekt in Deutschland.

Stadtgarten, Köln
11.10. Vincent Courtois Quartet - Trio „Q“

Institut Français, Köln
12.10. Stephane Oliva „Film Noir“ – Film „À bout de souffle“ von Jean-Luc Godard
13.10. Norbert Scholly Trio Cologne-Paris - Mobile Quartet, Reims
14.10. Station Mir Trio mit Christophe Monniot - David Fettman 4 mit Sebastian Sternal
15.10. Duo Frank Gratkowski, Achim Kaufmann - Bennoit Delbecq 3
16.10. Michel Godard, Günter „Baby“ Sommer

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