X

Jetzt zum Newsletter anmelden!

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:

Sven Regener: Der große Frank-Lehmann-Abend

Anzeige

Neues von Herrn Lehmann

Sven Regener: Der große Frank-Lehmann-Abend

Jung und Alt saßen am Donnerstag, den 06. März 2008 im Theater im Tanzbrunnen, als Sven Regener mit seiner Lesung begann. „Ich signiere keine Bücher“, sagte er nach einer kurzen Begrüßung. Es sei ihm zu anstrengend und man treffe zu viele Menschen. Und da die Kölner ja Freaks mögen würden, könne er das ja ganz offen sagen. Das Publikum lachte. Irgendwie ist er sympathisch, ganz egal was er sagt.

„Heute ist der große Frank-Lehmann-Abend, der Abschluss der Frank-Lehmann-Woche und des großen Frank-Lehmann-Jahres“, scherzte er. Dann begann die Lesung. Zuerst las Regener aus seinem Erfolgsroman „Herr Lehmann“ das Kapitel „Ku´damm“ vor. Nach spätestens jedem dritten Satz lachte und klatschte das Publikum. Es ist einfach zu komisch, wenn Regener die absurdesten Situationen aus Frank Lehmanns Alltag in Berlin zum Besten gibt.

In dem zweiten Buch der Trilogie,  „Neue Vahr Süd“, befindet sich Herr Lehmann – damals noch Frank Lehmann genannt – im Jahr 1980 und muss seinen Wehrdienst leisten. Er hatte schlichtweg vergessen, diesen zu verweigern. Regener las die Stelle vor, an der Lehmann den Rat erhält, so viele Zigaretten zu rauchen, bis seine Lunge nur noch rasselt, damit er an einer Bundeswehrveranstaltung nicht teilnehmen muss.

Nach einer viertel Stunde Pause kam der Moment, auf den alle gewartet hatten: Sven Regener las aus dem noch nicht veröffentlichten dritten Teil der Lehmann-Trilogie vor. Er verriet sogar den Namen des Buches: „Der kleine Bruder“. Vor ihm lag das Manuskript, denn das Buch erscheint erst im Herbst 2008. Jeder hatte es sich schon gedacht: „Der kleine Bruder“ besitzt den gleichen Stil und Humor. Es erzählt von der Zeit zwischen „Neue Vahr Süd“ und „Herr Lehmann“ und beginnt damit, dass Frank Lehmann mit dem Punker Wolli nach West-Berlin fährt. Die Dialoge zwischen dem quirligen Wolli und dem genervten Frank Lehmann sind zu komisch, selbst Sven Regener musste lachen mit der Begründung: „Es tut mir Leid, mir ist das alles selbst noch neu. Ist das ein Blödsinn.“ 

Nach der Lesung war das Publikum begeistert und spendete stürmischen Applaus. Regener, seit 1985 Sänger der Band „Element of Crime“, liest genauso beeindruckend wie er singt. Die Lesung war ein voller Erfolg mit hohem Unterhaltungsfaktor. Sven Regener könnte sämtliche Bücher hintereinander vorlesen, es würde nie langweilig werden.

 

 Karima Hayit

Anzeige

Kompetent: Koeln-Magazin.de

Mehr als 3.000 Seiten zum Thema Köln!

Newsletter abonnieren und gratis E-Book erhalten

  • Regelmäßige Köln-Infos
  • Events, Gewinnspiele & Hintergrund-Infos
  • Jederzeit abbestellbar
  • Als Dankeschön erhältst du ein gratis E-Book mit 5 Kölner Gerichten – auf Kölsch und Hochdeutsch

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:

Neue Beiträge

Nachhaltig: Die Metzgerei ohne Fleisch

Tradition: Café Wahlen

Interview: Thilo Klütsch Künstler und Umweltaktivist

Wie in Paris: Le Bistrot99

Interview: Wie Köln digitial wirklich vorankommen kann

Interview: Die Energiewende - Buchtipp

Indoor-Tipps: 10 Ausflüge für Familien

Laufstrecke: Von der Südstadt zum Kalscheurer Weiher

Jump House: Trampolinspaß für Groß und Klein

Zero Waste in Köln: Tipps für einen müllfreien Alltag

Nachhaltige Mobilität in Köln: Alternativen zum eigenen Auto

Der Innere Grüngürtel: Hotspot und Oase in einem

Kletterfabrik: Klettern und Bouldern in Ehrenfeld

Brüsseler Platz: Im Herzen des Belgischen Viertels

Der Rheinpark: Kunst und Rosengärten

Der Volksgarten: Historie und Tretboot fahren

Der Aachener Weiher: Treffpunkt in zentraler Lage

Köln-Ostheim: Sorgenkind und Hoffnungsträger

Der Blücherpark – Kölns barocker Garten

Der Kölner Westfriedhof

Claudia Bleier: Gelebte Kölner Kultur

Akademie für Fußballkunst: „Mit Spaß zum Erfolg“ heißt das Motto des gemeinnützigen Vereins in Brühl bei Köln

Dennis Josef Meseg: Unternehmer, Künstler, Katzenfreund

KIDsmiling e.V. – Von der Straße auf den Bolzplatz

Prof. Michael Schemann: Darm-Forscher und Football-Fan aus Köln

Krimi-Autorin Hannelore Hippe aus Köln: Eine rheinische Frohnatur in Irland

Königsforst: Auf dem Wolfspfad zum Monte Troodelöh

Gegen die Gewalt: HennaMond e.V.

Das Kunibertsviertel: Wo das alte und junge Köln aufeinandertreffen

Der Stadtgarten: Grüne Oase im Kölner Westen

Ein Stück Paris in Köln: das Kwartier Latäng

Abends ausgehen: Friesenviertel

Wie Atlant e.V. bedürftige Menschen unterstützt

Wasserspielplatz im Nippeser Tälchen: Ein erfrischendes Vergnügen

Kölner Schimpfwörter

Ertay Hayit (Herausgeber)
Kölner Schimpfwörter
So richtig auf den Putz hauen. Op Kölsch

Hier können Sie das Buch direkt bestellen:

Zum Hayit-Shop

Auch als E-Book erhältlich
 

Anzeige