Vorhang auf und Eintritt frei
Mit der Inszenierung „Wild“ von der britischen Tanzkompagnie „Motionhouse“ ist zu Beginn der NRW-Schulferien das städtische Festival „Sommer Köln 2026“ gestartet. An fünf Meter hohen biegsamen Stangen haben die sechs Wild-Künstler:innen in 45 Minuten den „Urban Jungle“ dargestellt. In der Performance war vor allem die Beziehung zwischen Natur und den Herausforderungen des modernen Stadtlebens tragendes Moment. Kraftvolle, in der Sommerhitze des Mediaparks schweißtreibende, Positionen verwischten die Grenzen zwischen Himmel und Erde.
47 kostenfreie Veranstaltungen
Bis zum 1. September bespielt das Festival zahlreiche Orte auf beiden Seiten des Rheins. Neben bekannten Orten wie dem Mediapark, dem Vorplatz des Schokoladenmuseums und der Hochschule für Musik und Tanz bekommen einige der insgesamt 47 Veranstaltungen neue Spielstätten. Es sind erstmalig acht Bürgerhäuser und -zentren beteiligt, wodurch Dezentralität und Niederschwelligkeit gestärkt werden.
Rudolfplatz ist Publikumsliebling
Der Rudolfplatz etwa hatte im vergangenen Jahr Premiere und entpuppte sich innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling, so dass er vom 8. bis 11. August wieder im Fokus steht. Straßentheater, Musik, Tanz, Kabarett und Film: Für jedes Alter, jeden Geschmack und jede Stimmung gibt es Sommer-Köln-Angebote. Das Programm umfasst 22 Veranstaltungen für Familien, zu denen zum Beispiel „Die Ritterprinzessin“ am 25 Juli, „Die Bremer Stadtmusikanten“ am 2. August oder auch „Sommernachtstraum“ am 7. August gehören.
Mehr Infos: www.sommer.koeln
Text/Fotos: Ariane Günther
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